Fino3 Forschungsplattform Rundungen richtig ausschneiden

Ich habe endlich weiter gemacht am Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 zu arbeiten. Die runden Elemente für den Peiler waren jetzt dran. Ein für den Kartonmodelleinsteiger fummeliger Arbeitsschritt wenn es genau werden soll.

Die Halbkreise haben es wirklich in sich. Hier merkt man gleich das eine gute kleine Schere ein wichtiges Werkzeug ist. So ganz perfekt habe ich es aber nicht hin bekommen mit einer Schere und da ist auch schon wieder ein neuer Lernprozess für die nächsten Arbeiten und Modelle eingetreten. Einen Perfekten kleinen Kreis, oer eben Halbkreis mit einer Schere auszuscheiden beim Kartonmodellbau wird mir auch mit viel Übung nicht gelingen. Die zu bearbeitenden Teile kann ich kaum mit den Fingern halten. Zudem verzieht die Schere besondern kleine Werkstücke sehr. Alles nicht so perekt wie man sich das denkt und wünscht als Kartonodellbauer.

Makroaufnahmen zeigen dann die ganze Warheit wie unrund das runde eigentlich geworden ist. Ich habe schon neues Werkzeug bestellt mit dem sich solche Arbeite zukünftlich besser erledigen lassen. Kleine Skalpele mit beweglichen Klingen und einige Kreisschneider die ich ausprobieren möchte. Wie wichchtig eine perekt ausgeschnittener Kreis, oder Halbkreis, beim Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 sein wird zeigt sich bald wenn der Peiler umwickelt wird.

Forschungdplattform Fino 3 1:250 – Kartonmodell Baubeginn

Ich habe mich entschlossen die Forschungsplattform Fino3 zuerst im Maßstab 1:250 vom Hamburger Modellbogen Verlag zu bauen. Bei diesem Kartonmodell werde ich einiges dazu lernen und kann mir Gedanken machen welche Details, zusammengefasst in Baugruppen, ich dann im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) detailiert umsetzen möchte.

Beim Bau der Forschungsplattform Fino3 werde ich mich an den Bauplan halten und noch keine Verbesserungen vornehmen.

Ich habe zuerst die Teile „1“ ausgeschnitten die für den „Monopile“ die Basis bilden werden. Erst wollte ich mit dem Stahllineal loslegen aber merkte gleich das ich es nicht genau halten kann und beim schneiden mit dem Skalpel keinen sicherren Gegendruck erzeugen kann. Resultat wären sehr schiefe Schnitte gewesen. Die Methode einen Spachtel zu benutzen kannte ich schon, selber gemacht habe ich das aber noch nicht. Die Malerspachtel mit dem Holzgriff sind dann für diese Arbeiten auch zu unflexibel wie sich gleich rausstellte. Mit den dünnen Spachteln ging es dann sehr gut!

So hatte ich meine Werkzeuge erst mal gefunden mit denen ich die ersten Teile für das Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 herstellen konnte. Spachtel 120mm, Spachtel 50mm, Skalpel und nicht zu vergessen, die kleine grüne A4 Schneidematte. Die ist in der Praxis wirklich ein Segen. Warum habe ich mir nicht schon vorher mal eine besorgt? Mit einer Schere konnte ich die Kartonteile für den Monopile nicht gut genug ausarbeiten.

Dachte ich das mit den Spachtel und Skalpel das Arbeiten doch kinderleicht und genau werden würde musste ich mich selber eines besseren Belehren. Kleine Aussparungen präzise wie eine Maschine auszuschneiden ist warlich nicht einfach. Hier schneidet man mal zu tief, da fängt man zu spät an und dann passiert was passieren muss, es franzt aus. Das zu korrigieren stellte ich mir ebenfalls einfacher vor. Zudem sieht man wie gerade man die Schnittklinge des Skalpel führen muss damit die Kanten alle wunderbar glatt werden.

Nun könnte man ja bei den Teilen sagen das man hier nicht so genau Arbeiten muss, da diese ja eh noch umklebt werden und später unsichtbar sind. Das ist sicherlich richtig, doch kann ich hier schon üben und die Fertigkeiten antrainieren die ich später mal bei sichtbaren Teilen brauche. Da gibt es dann nur eine Chance und die kann man eben nicht verstecken.

Soweit war ich aber für meine ersten Schritte an der Forschungsplattform Fino3 zufieden und machte mich eifig an die nächsten Teile ran diese präziser aus dem Karton zu trennen. Das gelang auch ganz gut. Als ich dann aber fertig war bemerkte ich einen Fehler! Einen schweren Fehler. Denn ich hätte die neuen Teile „aufdoppeln“ müssen und dazu ist sogar Material im Bausatz quasie vorgesehen. Umnicken, zusammen kleben und dann ausschneiden. Aufgefallen ist mir das bei den Runden und halbrunden Rippen. Die habe ich dann sogleich mit „UHU – Der Alleskleber“ so bearbeitet. Die Langen Monopileteile klebte ich nun auf den Resten des Kartonbogens.

Leider habe ich bis dato noch keine Pinsel besorgt und auch noch keine Klebeübungen gemacht. Aber man will ja werter kommen und am Tagesende ein riesen Resultat präsentieren.
Das habe ich nun auch. Ich präsentiere Pfusch.
Also den Kleber aus der Tube herraus irgendwie auf das Werkstück aufzutragen und dann irgendwie aufzukleben und nicht zu wissen was man mit dem herrausquellenden Kleber machen soll hat schon was. Hier bin ich wirklich froh das mir das jetzt schon passiert in einem Stadium wo ich wirklich sagen kann das man die Teile beim fertigen Modell der Forschungsplattform Fino3 später nicht mehr sehen wird. Solche Klebeunfälle machen die teuersten Kartonmodelle unansehlich.

Die ganze Schmiererei lasse ich nun aber schön durchtrocknen bevor ich mich noch mal an das ausschneiden der restlichen Teile für die Forschungsplattform Fino3 mache. Und in der Zwischenzeit studiere ich noch einmal genauer die Bauanleitung und besorge Pinsel mit denen ich den Kleber besser auftragen kann.

 

Fino 3 – noch mal gescannt – jetzt richtig

Wenn man das Modell Fabrik Projekt Technikplattform Fino 3 verfolgt wird man sich jetzt wundern warum schon wieder alles gescannt wurde wo doch erst der letzte Beitrag ausfürlich davon handelte. Leider musste ich schnell feststellen das bei dem Test: „Scannen – Messen – Scannen“ sich herraus stellte das der HP Office Pro 8616 Scanner starke geometrische Verwerfungen erzegt. Diese sind schon beim einfachen A4 Scan stark und werden noch stärker wenn das Modell größer Skaliert wird. Dann beim bauen extremer Frust angesagt. Da passt nichts mehr.

Leider habe ich die ferhlerhaften Scans zu spät analysiert und die eigentliche Fehlerquelle gefunden. Deswegen fliegen jetzt einige Ausdrucke in den Müll die man nur noch als Schmierpapier nutzen könnte. Ich habe jetzt eine größere Test- und Versuchsreihe mit einem Flachbrettscanner HP Scanjet 3970 gemacht über die ich noch seperat Berichten werde. Dort werde ich zeigen wie ich mit den geometischen Verwerfungen beim Scannen umgehe und diese fast komplett weg bekomme. Die Testdrucke mit der Fino 3 ohne Scalierung auf DIN A3 von den gemachten Scans, quasie eine Kopie, waren danach sehr vielversprechend so das ich die ersten Testblätter von 1:250 auf 1:160 auf A4 Scaliert habe.

Ich habe mir den Bogen 6 ausgesucht. Da mir nur ein Din A4 Drucker zur Verfügung steht wird das A3 Format auf 4 Blätter aufgeteilt. Ob das alles so passt und auch beim Bauen zufrieden stellt muss ich erst noch heraus finden. Also bleibt mir erstmal in diesem Stadium ausschneiden und zusammen kleben übrig doch dazu hatte ich heute nach dem Maraton am Computer um das Geometrieproblem kangfristig in den Griff zu bekommen keine Lust mehr. Da kahm es mir sehr entgegen das ich hier noch etwas schreiben konnte.

Zum Thema Skalieren habe ich auch noch ein Problem aufgetahn das einigen jetzt beim Lesen zu Ihren skalierten Modellen schauen lassen wird. Ich scanne die Modelle, lade den Scan in Photoshop und Scaliere dann das Modell von 1:250 auf 1:160 um den Faktor 156,25% (156,3 genauer lässt es Photoshop nicht zu). Dann kann gedruckt werden.
Da werden nun einige Sagen das man diesen Arbeitsschritt umgehen kann und einfach das A4 scannt und beim Drucken angiebt „156,25%“ drucken. Gespannt auf das Ergebniss habe ich das auch mal gemacht. Und siehe da wieder eine Fehlerquelle aufgetan. Die Druckskalierung ist viel größer als die Photoshopskalierung. Und wir reden hier von dem selben Ausschnitt! Ich habe den Container gewählt um das Ergebniss auch gleich mal mit einem vorhandenen 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) Container zu prüfen und da ist das Ergebniss der Photoshopskalierung weit aus näher dran als das Ergebniss der Druckskalierung.

Wärend ich das hier so schreibe merke ich das ich nicht gemessen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Ich werde das ganze mal mit 10cm Rechtecken noch mal durchtesten. Im Photoshop oder mi dem Drucker verdoppelt müsste man zwei mal 20cm Rechtecke gedruckt bekommen. Wie der Test ausgeht da bin ich jetzt wirklich gespannt.

Man sieht hier aber auch von wie vielen Fehlerquellen ein zufriedenstellendes Modell abhänig ist wenn man den Weg über den Computer wählt. Scannt man sich Pläne ein können die schon die ersten Geometrischen fehler enthalten. Geht man dann den Weg zur Skalierung über den Drucker waret da schon der nächste Fehler. Und ob die Drucker alle so genau drucken ist ja auch noch ein Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit befasse.

Ganz schön frustrierend manchmal der ganze tolle Computerkram.

NEU in der Modell Fabrik – Sydney Express 1:250

Die Sydney Express ist ein Modell das mir schon beim ersten Besuch des Internationalen Maritimen Museum Hamburg im Kopf hängen geblieben ist. Das Modell das dort ausgestellt ist glänzt durch Details und lebt richtig vor einem auf. Es ist einfach fantastisch und für mich ein echtes Vorbild für detailierten Schiffmodellbau. Als ich dann den Kartonbausatz der Sydney Express entdeckte überlegte ich nicht und kaufte Ihn einfach. Und nun habe ich Ihn in meinen Händen. Frisch eingeschweist warten die 12 Bögen irgendwann von mir erlöst zu werden.

Wenn ich die Sydney Express baue steht noch nicht fest. Für dieses Modellbauprojekt möchte ich viele Details verwirklichen die ich auch bei dem Modell im IMMH gesehen habe. Ich möchte die Sydney Express im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) entstehen lassen und der Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:250 wird mir dabei eine große Hilfe sein. Um den hohen Detaillierungsgrad zu erreichen muss ich meinen Maschinenpark aufrüsten. Zudem werde ich einige Sachen in anderre Hände geben um ein perfektes Ergebniss präsentieren zu können.

Wenn man sich den Deckbogen anschaut kribelt es in sen Fingern ihn einfach auszupacken. Da meine Werkstatt aber noch im Umbau ist und ich noch kein geeignetes Abhefsystem für A3 Formate habe lasse ich das lieber. Der Bausatz wird nach dem Auspacken und begutachten gescannt und vom Maßstab 1:250 auf den Maßstab 1:160 skaliert. Dabei werden sich einige Fehler einschleichen die korrigiert werden müssen. Zudem erhalte ich die Möglichkeit eine Vielzahl von Details zu verwirklichen die im Maßstab 1:250 eine extreme Herausvorderung wären. Ich kann mir vorstellen das die Arbeit am Computer bei diesem Projekt einen Teil der Arbeit einnehmen wird und auch die Anfertigung von einer Serienteilen steht für dieses Schiff an.

Besonders freue ich mich auf die Verwirklichung der Beleuchtug bei diesem Schiff. Nicht nur die Positionsleuchte und Deckbeleuchtung schwebt mir vor sondern auch die Kabinen sollen hier und da mit Licht versehen werden um einen besseren Einblick zu gewähren für diejenigen die ganz Dicht an das Schiffmodell schauen.
Der Kartonbausatz wird als Wasserlinienmodell ausgeliefert. Ob ich das Unterwasserschiff darstelle hängt von mehreren Faktoren ab. Wird das Modell fahrbar sein? Dann wird es ein Unterwasserschiff bekommen. Wird es ein Standmodell? Auch dann bekommt es ein Unterwasserschiff. Wird das Modell in ein Hafendiorama fest integriert? Dann werde ich auf ein Unterwasserschiff verzichten da die Hafengewässer eh nur eine dunkle Suppe sind und man nichts von dem gestalteten Unterwasserschiff sehen würde. Dafür würden Seile das Schiff fest an Land halten und eine Brücke beläd das Schiff mit Containern. Und wäred dessen schrubben einige Matrosen das Deck und an der Bordwand finden Ausbesserungsarbeiten am Lack statt.

… Ideen für eine Interessante Umsetzung gibt es genug!

Modell: „Sydney Express“ Containerschiff der 2. Generation
Maßstab: 1:250
Art: Kartonmodell
Hersteller: Möwe-Verlag S. Wolter & Co. KG – 26419 Schortens – Deutschland
Bestellnummer: 1120
EAN:
Preis/Kosten: 46,90 Euro inkl. MwSt.

NEU in der Modell Fabrik – Schubverband Franz Haniel 1:250

Ganz frisch in der Modell Fabrik eingetroffen ist der Kartonmodellbausatz „“Schubverband „Franz Haniel 15“ und „Haniel 126 und 127“ im Maßstab 1:250. Es befinden sich Bögen in dem Schiffmodellbausatz.
Ich habe mich für diesen Bausatz entschieden weil solch ein Schubverband sich im Maßstab 1:160 wirklich gut zu den Hafenthemen eignen würde. Damit steht schon wieder fest, das dieses Modell skaliert gebaut werden wird. Schubverbände kann man auf vielen Flüssen und Kanälen mal sichten. Sicherlich werde ich im Rahmen der Recherche auch hier wieder viele Bilder machen um einen Eindruck zu bekommen was für die Modelle wichtig ist.

Über Schubverbände weis ich im Grunde recht wenig bis jetzt. Als Kind habe ich in Frankfurt (Oder) gewohnt und da sind zu „Ostzeiten“ noch viele Schiffverbände gefahren. Es war eben diese Art Schiff, Hinten so ein Kasten mit Motor wo die Leute drin sind und vorne eine langer Kasten mit Sand oder Kohle. Tiefer ging mein Interesse auch nie. Wie ich jetzt mitbekommen habe ist es auch recht schwer an Literatur über Schiffverbände zu gelangen. Die Sichtung in meinem Buch und Zeitschriftenarchiv war dahingehend ernüchternd. Das Internet ist dahingehend Zielführender und beim Überfliegen in der Google Bildersuche zu „Frank Haniel 16“ brachte mir schon einige Ergebnisse die später in meinem Bildarchiv auf der Festplatte zu diesem Projekt landen werden.

Ich denke das ich bei diesen Bausatz nicht tief ins Detail gehen werde. Wo es Sinnvoll für den schnellen Blick ist werde ich Verbesserungen vornehmen mich aber nicht Verliehren. Später wird der Schubverband sicherlich in ein Hafendiorama eingegliedert werden und bei Fremotreffen Beachtung finden. Dort wird dann das ein oder andere Bild von dem Schubverband gemacht werden aber es wird niemand nörgeln weil ich eine Beschriftung nicht angebracht habe.

Ich bin schon gespannt wann ich den Bausatz auspacken kann damit ich Ihn genau kennen lernen kann. Dann folgt das Scannen und Skalieren vom Maßstab 1:250 zu 1:160 (Modelleisenbahn Spur N), letztlich Drucken und bauen.

Modell: Schubverband „Franz Haniel 16“ und „Haniel 126 und 127“
Maßstab: 1:250
Art: Kartonmodell
Hersteller: Möwe-Verlag S. Wolter & Co. KG – 26419 Schortens – Deutschland
Bestellnummer: 1076
EAN: 4041743010761
Preis/Kosten: 14,90 Euro inkl. MwSt.

Und damit ist er Fertig, der erste Beitrag in der Hubrik „NEU in der Modell Fabrik„.

Fino 3 gescannt

Für den Bau des Kartonmodelles Fino 3 vom Hamburger Modellbaubogen Verlag der im Maßstab 1/250 ausgeliefert musste ich die Bögen einscannen damit ich die Bauteile im Computer auf dem Maßstab 1/160 scalieren kann. Ich konnte mit meinem Scanner und dem dazugehörigen Scannprogramm alle Bögen in einen Arbeitsgang einscannen und speichern.

Der Kartonbausatz enthält acht DIN A4 Bögen. Alle Dateien habe ich mit der Bogennummmer die auf dem Bausatzbögen gedruckt sind benannt.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat zeigt sich erst wenn man die Dateien überprüft. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man das herrausfinden. Ich habe hier den Bogen 1 ausgewählt. Dieser enthält lange gerade Linien die nun Exakt gerade vorliegen sollten. Zudem müssen sie alle im rechten Winkel liegen und zu guter letzt auch noch parrallel sein. Wenn man nun eine Prüflinie von der Ecke oben Links nach unten Links zieht dürfen sich keine Verwerfungen an der Prüfkante nachweisen lassen. Selbiges dann von unten Links nach unten Rechts. und so weiter. Passt alles hat man einen perfekten Scan. Das dies auch anders aussehen kann und wie wichtig solche Prüflinien sind werde ich bei einem Schiffmodell zu einem späteren Zeitpunkt zeigen.

Scannereinstellungen zum Kartonmodell scannen

Eigentlich brauch man ein Kartonmodell nicht zu scannen. Man packt den Bausatz aus und legt los mit dem basteln. Doch oft gibt es ein Kartonmodell in einem Maßstab und man möchte alles in einem anderren Maßstab bauen. Dann muss man sich etwas einfallen lassen. Vieleicht möchte man auch Änderungen am Design vornehmen oder zusätzliche Elemente einbringen. Dann kann ein guter Scan eine riesen Hilfe oder sogar die Lösung für dererlei Probleme sein.

Vor einigen Jahren noch hat man sich einen Drucker gekauft und wenn man Ihn unbedingt brauchte auch einen zusätzlichen Scanner. Jetzt bekommt man schon sehr gute Kombigeräte in denen Drucker, Scanner und Copierer vereint sind. Ich nutze im Moment, stellvertretend für viele anderre Marken und Produkte, einen HP Officejet Pro 8616.

Ich möchte für ein Diorama den Kartonbausatz „Fino 3“ scannen der im Maßstab 1/250 vorliegt und diesen Später im Maßstab 1/160 bauen und supern.
Das Kartonmodell Fino 3 ist 2007 im Hamburger Modellbaubogen Verlag erschienen und hatte einen Preis von 10 Euro. Den Bausatz habe ich im Intertaionalen Maritimen Museum Hamburg bei einem Besuch erworben.
Als Beispiel wie ich das mache und welches Ergebniss man beim scanen erhält dient „Forschungsplattform FINO 3, Bogen 7“. Hier sind die Teile eines Hubschraubers zu finden den man auf die Hubschrauberlandeplattform der Forschungsplattform Fino 3 stellen kann. Auf dem Bild sieht man den Bereich oben rechts.

Der Scanner den ich hier nutze kann nur das Format Din A4 scannen, plus etwas rand drum herrum. Von Vorteil wäre es hier wenn man einen A3 Scanner nutzen könnte. Grad bei Bögen die größer als A4 sind ein unschlagbarer Vorteil weil man nicht in mehreren Gängen scanen muss. Ist das dennoch nötigt muss man die einzelnen Bilder zu einem zusammen fügen. Das kann mit unter nicht so einfach sein wenn man den Kartonmodellbogen schon falsch auf den Scanner legt.

Es ist emfehlenswert die Bögen einzeln zu scannen und nicht wie hier komplett. Wenn man den Bogen in seine einzelnen Bestandteile zerlegt ist es um so einfacher die einzelnen Kartonbögen des Bausatzes auf dem Scaner fehlerfrei zu positionieren. Der Kartonbogen sollte so bündig wie möglich an zwei Seiten des Scanners anliegen. Damit erreicht man das man immer gerade Bezugslinien hat. Bei Körpern mit Rechtswinkligen Linien geht die Nacharbeit um so schneller von der Hand und wenn man mehrere Bilder eines Bogens zusammenfügen muss fällt diese Arbeit auch leichter.
Damit sich der Kartonbogen nicht an den Rändern wellt, also vom Scaner absteht, beschwert man die gesammte Fläche gleichmäßig und drückt so jeden Quadratzentimeter fest auf die Scanplatte. Das ist besonders zu demfehlen wenn der Kartonbausatz noch nicht in seine Einzelbögen zerlegt wurde.

Und nun, jetzt wo alles bereit ist kommt oft die Frage der Fragen bei den Scaneinstellungen bei den Kartonmodellbauern: „Was muss ich einstellen? Was ist am besten? Wie speicher ich den Scan?“.
Ich verbinde meinen Scanner am liebsten per W-LAN mit dem Rechner. Keine Kabellage und ich kann mit dem Laptop auch bequem vom Sofa aus scanen wenn das Gerät im Arbeitszimmer ist. Und damit das auch geht wird erstmal die Verbindung gprüft u HP Druckassistenten. Hier  Ist aber nicht nur der Druckerbereich zu bearbeiten sondern eben alle Einstellungen die das Gerät betreffen. Also auch Scannen, Faxen und was sonst noch so alles geht.

Im Menü wählt man „Dokument oder Foto scannen – Dialogfenster Scannen öffnen“

Es erscheit ein neues Fenster mit einigen Einstellmöglichkeiten für den Scanner:
Für einen schnellen Scan reicht es wenn man hier seine Einstellungen vornimmt. Möchte man aber mehrere Kartonbögen einscannen emfiehlt es ich die Einstellungen als Verknüpfung dauerhaft zu speichern.

Für einen schnellen Scan würde ich nutzen:

Scanformat: Gesamter Scanbereich
Ausgabetyp: Farbe
Auflösung: 300dpi
Objekttyp: Foto
Ziel: dort wo das Bild gespeichert werden soll einstellen
Quelle: Immer vom Glas aus scannen

Wer öfters mal schnell etwas scanen möchte ohne jedes mal die Einstellungen neu anzulegen und zu überlegen: „Wie war das denn noch gleich mit den guten Einstellungen vom letzten mal???“ dem emfehle ich die Einstellwerte für Kartonmodelle zu speichern. Möchte man sie dann nutzen, einfach wieder den Scanner aufrufen und mit den besten Einstellungen den Krtonmodellbogen scanen.

Dazu klickt man auf „Neue Verknüpfung erstellen…“ und es erscheint ein neues Fenster „Neue Verknüpfung erstellen – Namen für die neue Verknüpfung eingeben“. Hier kann man nun eingeben was man möchte. Als Beispiel soll hier nun „Kartonmodelle“ her halten. Man kann auch verschiedene Einstellungen zu verschiedenen Modellen oder Anwendungen unter unterschiedlichen Namen speichern. „Schiffmodelle 1/250“, „Schiffmodelle 1/100“, „Kartonmodell Fino 3 1/250“ beispielsweise.

Nun kommen wir zu den eigentlichen Einstellungen die man nun fest hinterlegen kann.

„Scannformat: Gesamter Scanbereich“
Dabei wird alles was der Scaner scanen kann eingelesen. Selbst wenn man nur einen kleinen Bereich nutzen möchte kann man den später mit einer Bildbearbeitungssoftware einfach freischneiden.

„Ausgabetyp: Farbe“
Da im Kartonmodellbereich wohl außschließlich mit Farbigen Modellen gearbeitet wird stellt man farbig ein.

„Auflösung: 300dpi“
Was das genau bedeutet ist hier ersteinmal egal. Man kann sich für weniger entscheiden wodurch sich oft Qualitätseinbußen ergeben. Nutzt man mehr bläst es die Dateigrößen sinnfrei auf. Wobei ich hier keine Pauschalisierung vornehmen werde da es sicherlich Fälle gibt bei denen eine höhere dpi-Einstellung sinnvoll ist.

Haken bei „Scanvorschau anzeigen“
Dann sieht man auch was auf dem Scaner liegt. Grad bei vielen Bögen kommt man vieleicht mal durcheinander und weis nicht ob man den Bogen nun schon gescant hat oder nicht. Sehr praktisch ist die Option auch wenn man große Bögen in mehreren Durchgängen scanen muss. So kann man schn vorab prüfen ob sich Bereiche überschneiden damit man später die Bögen in der Bildbearbeitungssoftware wieder besser zusammenfügen kann.

Haken bei „Für Bildqualität optimieren

Die Regler bei „Heller/Dunkler“ lasse ich ungenutzt bei „0“ stehen. Sollte ich Änderungen an der Farbe vornehmen wollen wird das später in der Bildbearbeitungssoftware bei dem Kartonmodellbogen gemacht.

Objekttyp „Foto“
Kein Haken bei „Automatisch zuschneiden“

Nun klickt man einen Raiter weiter auf „Datei“
Dort kann man das Dateiformat wählen in das der Scan gespeichert werden soll.
Bei der Auflösung (dpi) und Bildgröße kann man getrost .jpeg nehmen. Andere Bildformate versprechen (und halten) zwar noch bessere Bildqualität aber kommt das bei Kartonmodellbögen nicht zu tragen. Weiterer vorteil von .jpeg Dateien ist wenn sie gespeichert sind kann man sie einfac im Dateibrowser betrachten was bei anderen Bildformaten oft problematisch oder unmöglich ist. So kann man spter viel schneller selektrieren.

Hat man die sich nun für das Dateiformat entschieden stellt man bei „Dateigröße/Qualität“ noch den Regler ganz nach rechts auf „Optimale Qualität“. Da wir die Dateien nicht im Internet nutzen werden und auch die aktuellen Computer über enorm große Festplattenkapazität verfügen muss man nicht auf die Dateigröße achten.

Letzter Raiter in den Einstellungen ist „Ziel“ den es gilt zu bearbeiten.
Hier sucht man sich nun seinen Speicherort an dem die gescante Datei des Kartonmodelles gespeichert werden soll. Persönlich nutze ich einen Ordner in dem ich alle Scans einlese. Wenn ich fertig bin speicher ich die Datein in einen seperten Projektordner.

Fertig, damit hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick immer die besten Einstellungen zum scanen von Kartonmodellbögen zu haben und muss sich nichts mehr merken. Ein klick auf „Scannen“ und es geht los.

Nun läuft der Scaner einmal durch und scant den Karton einmal ab.

Wenn der Lesekopf einmal durchgelaufen ist sieht man das Ergebnis auf dem Bildschirm.
Jetzt muss man nur noch „Speichern“ drücken und das Bild landet auf der Festplatte. Eine Sinnvolle Dateibenennung ist aber Voraussetzung um mit den Dateien später schnell umgehen zu können.
Bei Din A4 Bögen auf denen die Bögen gekennzeichnet sind nutzt man einfach diese als Dateinamen. Im Falle des Beispieles der Forschungsplattform FINO 3 steht auf den Seiten jeweils „Bogen 1“ – „Bogen 2“ – „Bogen 3“ und so weiter.

Habe ich einen Kartonbogen der größer als DIN A4 ist muss ich ein und den selben Bogen zwei oder vier mal scanen um alle Bereiche im Rechner zu haben. Dann benenne ich die Dateien „Bogen 1-A“, „Bogen 1-B“, „Bogen 1-C“, „Bogen 1-D“ und füge sie später mit einem Bildbearbeitsprogramm zu einer Datei zusammen. In dem Falle wäre das dann „Bogen 1“

Ist der Spechervorgang abgeschlossen öffnet sich, wie voreingestellt, die Datei im Browser und kann sich das Ergebniss ansehen. Betrachtet man jetzt den Bildausschnitt des Beispielhubschraubers stellt man fest, je nachdem wie groß der Monitor ist das man ein Ergebniss ähnlich die das Original auf dem Bogen erhält.
Tatsächlich ist die Bilddatei aber viel Größer. Mit einem rechtsklick auf der Maus erscheint ein Menü und dort findet man „Tatsächlliche Größe azeigen“.

Scheibt man das Bild in den Bereich des Hubschraubers wird man erfreut sein wie gut und groß die Qualität ist.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten zu guten Scanergebnisen von Kartonmodellen zu kommen. Die Hersteller unterschiedlichster Geräte stellen eine Vielzahl von Software zur Verfügung in der man sich individuell einarbeiten muss. Wie ich mit den Ergebnissen weiter arbeite zeige ich demnächst.
Wie ich schon schrieb möchte ich das 1/250 Modell im Maßstab 1/160 bauen. Dafür möchte ich die Scandateien scalieren und sie Maßstabsgerecht ausdrucken zum weiter verarbeiten.

 

 

 

Modell Fabrik Projekt – FINO 3

Die FINO 3 die Forschungslattform die in Windparks Daten von Offshore-Windparks sammelt. Das sind Felder von Windkrafträdern dem Meer. Der Ausbau von Windparks soll beschleunigt werden und es gibt auch Ideen diese Felder weit draußen auf dem Meer zu bauen. Für solche Projekte in großen Wassertiefen liegen aber noch keine Erfahrungen vor. Für solche Planungen sammeln verschiedene Plattformen in der Nähe einiger Windparks Daten die von Hochschulen und Unternehmen genutzt werden.

Von der Forschungs und Entwicklungszentrum Fachhochschule Kiel GmbH und aus geförderten Mitteln des BDU und aus dem Regionalprogramm 2000 des Landes Schlesweig Holstein wird die Fino 3 betrieben.
Gebaut wurde die Fino 3 zwischen Herbst 2007 und Sommer 2008.

Seit ich mich mit dem Papiermodellbau befasse habe ich einiges an Schiffmodellen gesammelt die ich mal bauen möchte oder zuminest interessant sind. Auf der Suche nach Informationen über Papiermodelle bin ich irgendwie auf das Kartonmodell FINO 3 im Maßstab 1:250 gekommen.
Sofort hatte ich die Idee wie ich mir die Plattform im Endstadium bauen möchte.

Maßstab: 1/160 (Spur N)
Materialien: Plastik, Pappe, Papier, Holz, Blech, Plexiglas, Kunstharz

Ich werde die Plattform einmal als originalen 1:250 Kartonmodellbausatz bauen. Ob ich da alle Rafinessen einfließen lasse denke ich nicht. Ich möchte nur eine Art Modell, vom Modell haben um eine Übersicht über das Projekt zu erlangen und vorher besser über Detailfragen grübeln zu können.
Für den Maßstab 1/160 habe ich mich entschieden da ich das Diorama bei FREMO-Treffen, ich kann hier garnicht sagen als -Modul-, als Modul einsetzen möchte. Wir haben dort immer das Thema Hafen dabei und ein solches Modul, also Diorama, würde dort mal ein Hingucker sein, auch wenn sie nicht direkt mit dem Thema Modelleisenbahn zu tun hat.
Das Diorama würde ich gerne so gestalten das ich eine Meeresboden darstelle in dem die Plattform steht. Darüber bläuliches Wasser durch das man im Block schauen kann. Wie ich das anstelle, noch keine Ahnung. Die Wasseroberfläche soll netten Wellengang darstellen. Die Plattform selber möchte ich Detailierter wiedergeben als es der Kartonbausatz möglich macht. Ein Hubschrauber im Flug soll ein Element an den Mast anbringen das ein paar Figuren entgegen nehmen. Auf dem Wasser könnte ich mir noch einen kleinen Versorger gut Vorstellen und im Wasser ein paar Taucher die an der Plattform Untersuchungen machen.
Die Plattform und der Mast der FINO 3, sowie der Hubschrauber und das Versorgungsschiff müssen eine Beleuchtung erhalten. Das ist für die FREMO-Treffen zwar belanglos, aber schön anzusehen, doch bei mir Zuhause möchte ich schon die Augeblicke in der dunklen Wohnung nutzen wenn ich auf das Diorama schaue und alles strahlt. Und damit es nicht zu neu aussieht wird die Plattform gealtert und nicht im Neuzustand zu sehen sein.

Soweit meine Vorstellungen, die ich auf ein recht hohes Niveau gehoben habe und mir auch einige Dinge noch nicht im entferntesten klar sind wir ich sie bauen soll.

Der Bausatz der FINO 3 Forschungsplattform als Kartonmodell liegt mir schin seit einiger Zeit im Maßstab 1:250 im unberührten Zustand vor.
Weiterhin streife ich immer wieder mal durch die Google Bildersuche mit verschiedenen Suchwörtern nach Detailbildern der Fino 3 die mir später helfen werde das geplante 1/160 Modell umsetzen zu können.

Weiterhin hoffe ich, wenn ich den Ernst des Projektes klar machen kann, auf Hilfe der FINO 3 Betreiber bezüglich Unterlagen und Bildmaterial mit dem sich Details herrausarbeiten lassen.