Fino3 Forschungsplattform Rundungen richtig ausschneiden

Ich habe endlich weiter gemacht am Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 zu arbeiten. Die runden Elemente für den Peiler waren jetzt dran. Ein für den Kartonmodelleinsteiger fummeliger Arbeitsschritt wenn es genau werden soll.

Die Halbkreise haben es wirklich in sich. Hier merkt man gleich das eine gute kleine Schere ein wichtiges Werkzeug ist. So ganz perfekt habe ich es aber nicht hin bekommen mit einer Schere und da ist auch schon wieder ein neuer Lernprozess für die nächsten Arbeiten und Modelle eingetreten. Einen Perfekten kleinen Kreis, oer eben Halbkreis mit einer Schere auszuscheiden beim Kartonmodellbau wird mir auch mit viel Übung nicht gelingen. Die zu bearbeitenden Teile kann ich kaum mit den Fingern halten. Zudem verzieht die Schere besondern kleine Werkstücke sehr. Alles nicht so perekt wie man sich das denkt und wünscht als Kartonodellbauer.

Makroaufnahmen zeigen dann die ganze Warheit wie unrund das runde eigentlich geworden ist. Ich habe schon neues Werkzeug bestellt mit dem sich solche Arbeite zukünftlich besser erledigen lassen. Kleine Skalpele mit beweglichen Klingen und einige Kreisschneider die ich ausprobieren möchte. Wie wichchtig eine perekt ausgeschnittener Kreis, oder Halbkreis, beim Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 sein wird zeigt sich bald wenn der Peiler umwickelt wird.

NEU in der Modell Fabrik – Boeing Vertol 107 (1:160 – Spur N) Modellhubschrauber

Wie ich im Beitrag „FREMO – N-RE-Treffen in Hanau Großauheim 25.05. – 28.05.2017“ erwähnte suche ich für die geplante Forschungsplattform Fino3 im Maßstab 1:160 (Spur N) einen Modellhubschrauber und habe dafür den transporthubschrauber Boeing Vertol 107 ins Auge gefasst. Der Modellhubschrauber wurde von DM-Toys angeboten aber ist derzeit nicht im Programm. Dennoch hatte ich Glück und fand auf ebay.de einen im Neuzustand in der Originalverpackung.

Der Modellhubschrauber für Spur N besteht aus dem komletten Rumf, zwei Sätzen Rotorblätter, Bugfahrwerk, (ich vermute) zwei Tanks, einem Satz Decals Abziehbildern und … eigentlich, zwei Hauptfahrwerken. Eigentlich, ja denn es ist nur eins dabei. Ärgerlich aber das Modellbauerherz schlägt gleich wieder höher denn die Fahrwerke sind sehr einfach gehalten und müssen überarbeitet werden. So wie das ganze Modell.

Es stellte sich nun erstmal die Frage ob das Hubschraubermodell wirklich im Maßstab 1:160 für Spur N gehalten wurde. Laut dem Wikipediabeitrag zum Transporthubschrauber Boing Vertol ist das Original 13,92 m lang. Im Maßstab 1:160 Spur N wären das also 8,7cm. Wenn man den Rumpf misst kommt man aber auch ca. 9,4cm. Im Original, ausgehend vom Maßstab 1:160 wäre das ungefär 15 Meter länge. Cirka zwei Meter unterschied. Das ist nicht wenig, in anbetracht der tatsache das es aber eigentlich keinn Hubschraubermodell für Spur N gibt aber vernachlässigbar. Modellpuristen dreht es sich aber den Magen um. Zweites Indiz für den richtigen Maßstab wäre sich den Rotordurchmesser ran zu ziehen. Da das Modell aber noch nicht gebaut wird gibt es dazu noch keine genauen Messungen.

Bei der Bildrecherce bei den Google Bilder zu Boeing Vertol 107 kommt einiges zusammen das man auch im Maßstab 1:160 Spur N umsetzen kann. Bis dahin kannte ich das Modell nur als Millitärhubschrauber und war erfreut das er in einigen Längern auch als Rettungs und Transporthubschrauber eingesetzt wurde und noch wird. Vieleicht lasse ich mich ja dazu hinreißen und setze wirklich ein Original um.

Eigentlich wollte ich Vorbildfremd einen neonorangen Hubschrauber bauen der zwar von seinem Äußeren auf einigen Details auf die Originale eingeht aber eben von der Lackierung her ein Fantasieprodukt gewesen wäre. Lasse ich mich nun darauf ein und baue einen originalen Boing Vertol 107 Rettungshubschrauber nach kommt er Vorbildungerecht an der Forschungsplattform Fino3 später zum Einsatz. Einen der beiden Kompromisse werde ich eingehen und zur Zeit steht der letztere ganz Oben.

Modell: Boeing Vertol 107 Hubschrauber
Maßstab: 1:160
Art: Plastikmodell
Hersteller: DM-Toys
Bestellnummer: 6104
EAN:
Preis/Kosten: 14,95 Euro inkl. MwSt.

Forschungdplattform Fino 3 1:250 – Kartonmodell Baubeginn

Ich habe mich entschlossen die Forschungsplattform Fino3 zuerst im Maßstab 1:250 vom Hamburger Modellbogen Verlag zu bauen. Bei diesem Kartonmodell werde ich einiges dazu lernen und kann mir Gedanken machen welche Details, zusammengefasst in Baugruppen, ich dann im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) detailiert umsetzen möchte.

Beim Bau der Forschungsplattform Fino3 werde ich mich an den Bauplan halten und noch keine Verbesserungen vornehmen.

Ich habe zuerst die Teile „1“ ausgeschnitten die für den „Monopile“ die Basis bilden werden. Erst wollte ich mit dem Stahllineal loslegen aber merkte gleich das ich es nicht genau halten kann und beim schneiden mit dem Skalpel keinen sicherren Gegendruck erzeugen kann. Resultat wären sehr schiefe Schnitte gewesen. Die Methode einen Spachtel zu benutzen kannte ich schon, selber gemacht habe ich das aber noch nicht. Die Malerspachtel mit dem Holzgriff sind dann für diese Arbeiten auch zu unflexibel wie sich gleich rausstellte. Mit den dünnen Spachteln ging es dann sehr gut!

So hatte ich meine Werkzeuge erst mal gefunden mit denen ich die ersten Teile für das Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 herstellen konnte. Spachtel 120mm, Spachtel 50mm, Skalpel und nicht zu vergessen, die kleine grüne A4 Schneidematte. Die ist in der Praxis wirklich ein Segen. Warum habe ich mir nicht schon vorher mal eine besorgt? Mit einer Schere konnte ich die Kartonteile für den Monopile nicht gut genug ausarbeiten.

Dachte ich das mit den Spachtel und Skalpel das Arbeiten doch kinderleicht und genau werden würde musste ich mich selber eines besseren Belehren. Kleine Aussparungen präzise wie eine Maschine auszuschneiden ist warlich nicht einfach. Hier schneidet man mal zu tief, da fängt man zu spät an und dann passiert was passieren muss, es franzt aus. Das zu korrigieren stellte ich mir ebenfalls einfacher vor. Zudem sieht man wie gerade man die Schnittklinge des Skalpel führen muss damit die Kanten alle wunderbar glatt werden.

Nun könnte man ja bei den Teilen sagen das man hier nicht so genau Arbeiten muss, da diese ja eh noch umklebt werden und später unsichtbar sind. Das ist sicherlich richtig, doch kann ich hier schon üben und die Fertigkeiten antrainieren die ich später mal bei sichtbaren Teilen brauche. Da gibt es dann nur eine Chance und die kann man eben nicht verstecken.

Soweit war ich aber für meine ersten Schritte an der Forschungsplattform Fino3 zufieden und machte mich eifig an die nächsten Teile ran diese präziser aus dem Karton zu trennen. Das gelang auch ganz gut. Als ich dann aber fertig war bemerkte ich einen Fehler! Einen schweren Fehler. Denn ich hätte die neuen Teile „aufdoppeln“ müssen und dazu ist sogar Material im Bausatz quasie vorgesehen. Umnicken, zusammen kleben und dann ausschneiden. Aufgefallen ist mir das bei den Runden und halbrunden Rippen. Die habe ich dann sogleich mit „UHU – Der Alleskleber“ so bearbeitet. Die Langen Monopileteile klebte ich nun auf den Resten des Kartonbogens.

Leider habe ich bis dato noch keine Pinsel besorgt und auch noch keine Klebeübungen gemacht. Aber man will ja werter kommen und am Tagesende ein riesen Resultat präsentieren.
Das habe ich nun auch. Ich präsentiere Pfusch.
Also den Kleber aus der Tube herraus irgendwie auf das Werkstück aufzutragen und dann irgendwie aufzukleben und nicht zu wissen was man mit dem herrausquellenden Kleber machen soll hat schon was. Hier bin ich wirklich froh das mir das jetzt schon passiert in einem Stadium wo ich wirklich sagen kann das man die Teile beim fertigen Modell der Forschungsplattform Fino3 später nicht mehr sehen wird. Solche Klebeunfälle machen die teuersten Kartonmodelle unansehlich.

Die ganze Schmiererei lasse ich nun aber schön durchtrocknen bevor ich mich noch mal an das ausschneiden der restlichen Teile für die Forschungsplattform Fino3 mache. Und in der Zwischenzeit studiere ich noch einmal genauer die Bauanleitung und besorge Pinsel mit denen ich den Kleber besser auftragen kann.

 

Fino 3 – noch mal gescannt – jetzt richtig

Wenn man das Modell Fabrik Projekt Technikplattform Fino 3 verfolgt wird man sich jetzt wundern warum schon wieder alles gescannt wurde wo doch erst der letzte Beitrag ausfürlich davon handelte. Leider musste ich schnell feststellen das bei dem Test: „Scannen – Messen – Scannen“ sich herraus stellte das der HP Office Pro 8616 Scanner starke geometrische Verwerfungen erzegt. Diese sind schon beim einfachen A4 Scan stark und werden noch stärker wenn das Modell größer Skaliert wird. Dann beim bauen extremer Frust angesagt. Da passt nichts mehr.

Leider habe ich die ferhlerhaften Scans zu spät analysiert und die eigentliche Fehlerquelle gefunden. Deswegen fliegen jetzt einige Ausdrucke in den Müll die man nur noch als Schmierpapier nutzen könnte. Ich habe jetzt eine größere Test- und Versuchsreihe mit einem Flachbrettscanner HP Scanjet 3970 gemacht über die ich noch seperat Berichten werde. Dort werde ich zeigen wie ich mit den geometischen Verwerfungen beim Scannen umgehe und diese fast komplett weg bekomme. Die Testdrucke mit der Fino 3 ohne Scalierung auf DIN A3 von den gemachten Scans, quasie eine Kopie, waren danach sehr vielversprechend so das ich die ersten Testblätter von 1:250 auf 1:160 auf A4 Scaliert habe.

Ich habe mir den Bogen 6 ausgesucht. Da mir nur ein Din A4 Drucker zur Verfügung steht wird das A3 Format auf 4 Blätter aufgeteilt. Ob das alles so passt und auch beim Bauen zufrieden stellt muss ich erst noch heraus finden. Also bleibt mir erstmal in diesem Stadium ausschneiden und zusammen kleben übrig doch dazu hatte ich heute nach dem Maraton am Computer um das Geometrieproblem kangfristig in den Griff zu bekommen keine Lust mehr. Da kahm es mir sehr entgegen das ich hier noch etwas schreiben konnte.

Zum Thema Skalieren habe ich auch noch ein Problem aufgetahn das einigen jetzt beim Lesen zu Ihren skalierten Modellen schauen lassen wird. Ich scanne die Modelle, lade den Scan in Photoshop und Scaliere dann das Modell von 1:250 auf 1:160 um den Faktor 156,25% (156,3 genauer lässt es Photoshop nicht zu). Dann kann gedruckt werden.
Da werden nun einige Sagen das man diesen Arbeitsschritt umgehen kann und einfach das A4 scannt und beim Drucken angiebt „156,25%“ drucken. Gespannt auf das Ergebniss habe ich das auch mal gemacht. Und siehe da wieder eine Fehlerquelle aufgetan. Die Druckskalierung ist viel größer als die Photoshopskalierung. Und wir reden hier von dem selben Ausschnitt! Ich habe den Container gewählt um das Ergebniss auch gleich mal mit einem vorhandenen 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) Container zu prüfen und da ist das Ergebniss der Photoshopskalierung weit aus näher dran als das Ergebniss der Druckskalierung.

Wärend ich das hier so schreibe merke ich das ich nicht gemessen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Ich werde das ganze mal mit 10cm Rechtecken noch mal durchtesten. Im Photoshop oder mi dem Drucker verdoppelt müsste man zwei mal 20cm Rechtecke gedruckt bekommen. Wie der Test ausgeht da bin ich jetzt wirklich gespannt.

Man sieht hier aber auch von wie vielen Fehlerquellen ein zufriedenstellendes Modell abhänig ist wenn man den Weg über den Computer wählt. Scannt man sich Pläne ein können die schon die ersten Geometrischen fehler enthalten. Geht man dann den Weg zur Skalierung über den Drucker waret da schon der nächste Fehler. Und ob die Drucker alle so genau drucken ist ja auch noch ein Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit befasse.

Ganz schön frustrierend manchmal der ganze tolle Computerkram.

NEU in der Modell Fabrik – HP Deskjet 3970

Wie ich leider letztens gleich bei den ersten Versuchen mit einem HP Officejet Pro 8616 Scanner feststellen musste gab es starke Verzerrungen beim Scannen. Ich habe mich dann durch das Internet gegraben und brauchbare Informationen und Tests zu finden in denen man etwas über die genauigkeit der Scans erfahren kann. Aber NIX. Alle Scanner sind natürlich super und gut und toll. Der ein oder anderre hab schwächen bei der Farberfassung oder ist langsam oder oder oder. Die Geoemtrieerfassung wird nirgends geprüft. Fakt ist bei meinem kleinen Scannertest das ein Foto wohl nicht geometisch Exact im Computer landet beim scannen wie das Original. Druckt man das Ergebnis aus und hält es bespielsweise am Fenster übereinander, wie man es beim Abpausen machen würde, sieht man es dann.

Und weil ich genau diesen Fall auch bei mir hatte musste ein anderer Scanner her, schnell! Denn ich hänge mitten in dem Forschungsplattform Fino 3 Projekt fest bei dem ich sonst nicht weiter komme. Ich wäre gerne in ein Fachgeschäft gegangen aber auch das ließ meine Zeit nicht zu. Zudem; das Problem das ich habe kennt bestimmt kein Verkäufer und auf solch eine Diskusion um die Sinnhaftigkeit habe ich keine Lust. Also habe ich mich im Kartonbau Forum umgeshen da dort diese Problematik bestimmt am ehesten schon mal aufgetreten ist. In dem Beitrag „Scanner“ bin ich dann auch auf den Flachbrettscanner HP Deskjet 3970 aufmerksam geworden. Diesen Beitrag hatte ich schon einmal vor Monaten gesichtet und das war noch im Hinterkopf. Deswegen war wohl auch meine Entscheidung dahingehend getroffen das ich mich für den Flachbrettscanner HP Deskjet 3970 entscheide.

Das Gerät habe ich gebraucht von einem Händler bekommen. Wie alt das Gerät ist weis ich nicht aber er schaut aus als wenn bei mir ein Gerät eine weile in Betrieb ist. Neu aber eben nicht frisch aus der Packung. Was mich beim auspacken gleich gefiehl ist das die Scannerklappe abnehmbar ist. Ich habe einige große gerollte Pläne bei mir liegen die ich digitalisieren möchte und das damit viel besser geht bzw. erst möglich ist. (Witziger weise viel mir das eben beim schreiben auf). Der Scanner kann auch Dias und Filmnegative scannen. Mal sehen ob ich das vieleicht auch mal mache denn da liegt auch noch einiges bei ir rum aus dem analogen Zeitalter als ich mich noch intensiv mit Motorsport befasste.

Den Flachbrettscanner schleist man an den Rechner mit einem USB Kabel an. Der Strom kommt aber mit einem Netzteil zum Scanner. Ich nutze derzeit ein Windows 10. Ich konnte schnell feststellen das es dafür keine Treiber für den HP Scanner gibt. Das hätte schon das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. Da kann der Scanner noch so ungenutzt sein, wenn er zu alt ist gibt es keinen Support. Ich habe dann einfach mal einen Windows XP Treiber gezogen und installiert. Das funktionierte Problemlos ohne eine Fehlermeldung. Ein Expertes Scannprogramm steht leider nicht zur Verfügung. Das hätte hier nun das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. War es aber auch nicht denn im Photoshop konnte ich über die Importfunktion sofort auf den Scanner zugreifen.

Und dann machte ich gleich ein paar Scannversuche. Bis zu 2400 DPI kann ich nun scannen. Für DIN A4 Kartonmodelle ist das zu viel. Ich werde mit 300DPI oder 600DPI scannen. Die Daten landeten also schon mal vom Flachbrettscanner in meinen Computer. Aber wie ist nun die Geometrische genauigkeit? Ich habe das Rot-Weiße Testblatt aus dem Scannen – Messen – Scannen Beitrag wieder genutzt und stellte fest … passt wieder nicht. Das hätte das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. War es aber wieder nicht, kann ich schon mal schreiben. Warum sich die Wege nicht gleich getrennt haben werde ich in einem seperaten Artikel beschrieben da ich das Thema ausführlicher behandeln möchte weil es vielen Helfen wird geometrische Probleme mit dem Scanner in den Giff zu bekommen. Zudem weis ich noch nicht genau wie ich es beschreibe das es leicht nachvollziehbar und nachmachbar ist.

Werkzeug: HP Deskjet 3970 Flachbrettscanner
Hersteller: HP Deutschland GmbH, Schickardstraße 32, 71034 Böblingen
Bestellnummer:
EAN:
Preis/Kosten: 49 Euro inkl. MwSt. (gebraucht)

NEU in der Modell Fabrik – Kretzer Spirale Stickschere 9 cm

Für den Papier und Kartonmodellbau brauch man eigentlich nicht massig Scheren. Aber wenn man sich welche zulegt solten es gute sein. Außerdem ist es ratsam das man diese Scheren auch nur für Papiere nutzt und sich nicht hinreißen lässt damit auch sich im Plastikmodellbau damit zu beschäftigen oder gar dünne Metalle zu schneiden denn dann ist es vorbei mit präzisen schwarfkantigen Schnitten beim Papier und es steht der neuerliche Kauf der Schere an.

Ich kann das so genau sagen, oder hier schreiben, weil sich in meinem Werkzeug viele solcher scheinbareen Multifunktionsschere befinden die ma für nichts mehr richtig nutzen kann. Deswegen werden jetzt für den Kartonmodellbau und alles was mit Papier zu tun hat Scheren angeschafft die nur dafür benutzt werden. Papierscheren gibt es eine Vielzahl. Man sollte sich nicht von einem günstigen Scherenset verführen lassen. Diese Scheren leiern schnell aus. Man erkennt sie daran das sie miteinander vernietet sind. Der Niet leiert nach und nach aus und die Schere schneidet dann nie wieder richtig.

Ich habe mich für die Kretzer Spirale Stickschere entschieden weil ich eine kleine Schere haben wollte mit der ich Ecken und Winkel spitz ausschneiden kann wo es schnell gehen kann oder ich nicht mit dem Skalpel arbeiten kann. Eine große Schere ist sehr anstrengend wenn man kleine Teile zuschneiden muss. Das Gewicht und die Unhandlichkeit machen es unmöglich kleine Bauteile zurecht zu schneiden. Es gibt ja Teile die kleiner sind als die Dicke der Scherenschneiden, da brauch man eben eine kleine Schere von sehr guter Qualität.

Solch eine kleine spitze Schere für Papier benötigt man auch wenn man bei einem im Bau befindlichen Modell noch etwas nachbessern muss. Beispielsweise in einem Holraum kommt es vor das man etwas kürzen muss wo man mit dem Skalpel einfach nicht przise schneiden kann weil zu wenig Platz ist um das Werkzeug zu führen. Mit solch einer Schere wie der Kretzer Spirale Stickschere könnte das erfolgreicher sein.

Werkzeug: Stickschere 9 cm
Hersteller: Kretzer Scheren GmbH, Löhdorferstr. 171 – 173, 42699 Solingen, Germany
Bestellnummer: 23809
EAN:
Preis/Kosten: 9,90 Euro inkl. MwSt.

NEU in der Modell Fabrik – Sydney Express 1:250

Die Sydney Express ist ein Modell das mir schon beim ersten Besuch des Internationalen Maritimen Museum Hamburg im Kopf hängen geblieben ist. Das Modell das dort ausgestellt ist glänzt durch Details und lebt richtig vor einem auf. Es ist einfach fantastisch und für mich ein echtes Vorbild für detailierten Schiffmodellbau. Als ich dann den Kartonbausatz der Sydney Express entdeckte überlegte ich nicht und kaufte Ihn einfach. Und nun habe ich Ihn in meinen Händen. Frisch eingeschweist warten die 12 Bögen irgendwann von mir erlöst zu werden.

Wenn ich die Sydney Express baue steht noch nicht fest. Für dieses Modellbauprojekt möchte ich viele Details verwirklichen die ich auch bei dem Modell im IMMH gesehen habe. Ich möchte die Sydney Express im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) entstehen lassen und der Kartonmodellbausatz im Maßstab 1:250 wird mir dabei eine große Hilfe sein. Um den hohen Detaillierungsgrad zu erreichen muss ich meinen Maschinenpark aufrüsten. Zudem werde ich einige Sachen in anderre Hände geben um ein perfektes Ergebniss präsentieren zu können.

Wenn man sich den Deckbogen anschaut kribelt es in sen Fingern ihn einfach auszupacken. Da meine Werkstatt aber noch im Umbau ist und ich noch kein geeignetes Abhefsystem für A3 Formate habe lasse ich das lieber. Der Bausatz wird nach dem Auspacken und begutachten gescannt und vom Maßstab 1:250 auf den Maßstab 1:160 skaliert. Dabei werden sich einige Fehler einschleichen die korrigiert werden müssen. Zudem erhalte ich die Möglichkeit eine Vielzahl von Details zu verwirklichen die im Maßstab 1:250 eine extreme Herausvorderung wären. Ich kann mir vorstellen das die Arbeit am Computer bei diesem Projekt einen Teil der Arbeit einnehmen wird und auch die Anfertigung von einer Serienteilen steht für dieses Schiff an.

Besonders freue ich mich auf die Verwirklichung der Beleuchtug bei diesem Schiff. Nicht nur die Positionsleuchte und Deckbeleuchtung schwebt mir vor sondern auch die Kabinen sollen hier und da mit Licht versehen werden um einen besseren Einblick zu gewähren für diejenigen die ganz Dicht an das Schiffmodell schauen.
Der Kartonbausatz wird als Wasserlinienmodell ausgeliefert. Ob ich das Unterwasserschiff darstelle hängt von mehreren Faktoren ab. Wird das Modell fahrbar sein? Dann wird es ein Unterwasserschiff bekommen. Wird es ein Standmodell? Auch dann bekommt es ein Unterwasserschiff. Wird das Modell in ein Hafendiorama fest integriert? Dann werde ich auf ein Unterwasserschiff verzichten da die Hafengewässer eh nur eine dunkle Suppe sind und man nichts von dem gestalteten Unterwasserschiff sehen würde. Dafür würden Seile das Schiff fest an Land halten und eine Brücke beläd das Schiff mit Containern. Und wäred dessen schrubben einige Matrosen das Deck und an der Bordwand finden Ausbesserungsarbeiten am Lack statt.

… Ideen für eine Interessante Umsetzung gibt es genug!

Modell: „Sydney Express“ Containerschiff der 2. Generation
Maßstab: 1:250
Art: Kartonmodell
Hersteller: Möwe-Verlag S. Wolter & Co. KG – 26419 Schortens – Deutschland
Bestellnummer: 1120
EAN:
Preis/Kosten: 46,90 Euro inkl. MwSt.

NEU in der Modell Fabrik – Schubverband Franz Haniel 1:250

Ganz frisch in der Modell Fabrik eingetroffen ist der Kartonmodellbausatz „“Schubverband „Franz Haniel 15“ und „Haniel 126 und 127“ im Maßstab 1:250. Es befinden sich Bögen in dem Schiffmodellbausatz.
Ich habe mich für diesen Bausatz entschieden weil solch ein Schubverband sich im Maßstab 1:160 wirklich gut zu den Hafenthemen eignen würde. Damit steht schon wieder fest, das dieses Modell skaliert gebaut werden wird. Schubverbände kann man auf vielen Flüssen und Kanälen mal sichten. Sicherlich werde ich im Rahmen der Recherche auch hier wieder viele Bilder machen um einen Eindruck zu bekommen was für die Modelle wichtig ist.

Über Schubverbände weis ich im Grunde recht wenig bis jetzt. Als Kind habe ich in Frankfurt (Oder) gewohnt und da sind zu „Ostzeiten“ noch viele Schiffverbände gefahren. Es war eben diese Art Schiff, Hinten so ein Kasten mit Motor wo die Leute drin sind und vorne eine langer Kasten mit Sand oder Kohle. Tiefer ging mein Interesse auch nie. Wie ich jetzt mitbekommen habe ist es auch recht schwer an Literatur über Schiffverbände zu gelangen. Die Sichtung in meinem Buch und Zeitschriftenarchiv war dahingehend ernüchternd. Das Internet ist dahingehend Zielführender und beim Überfliegen in der Google Bildersuche zu „Frank Haniel 16“ brachte mir schon einige Ergebnisse die später in meinem Bildarchiv auf der Festplatte zu diesem Projekt landen werden.

Ich denke das ich bei diesen Bausatz nicht tief ins Detail gehen werde. Wo es Sinnvoll für den schnellen Blick ist werde ich Verbesserungen vornehmen mich aber nicht Verliehren. Später wird der Schubverband sicherlich in ein Hafendiorama eingegliedert werden und bei Fremotreffen Beachtung finden. Dort wird dann das ein oder andere Bild von dem Schubverband gemacht werden aber es wird niemand nörgeln weil ich eine Beschriftung nicht angebracht habe.

Ich bin schon gespannt wann ich den Bausatz auspacken kann damit ich Ihn genau kennen lernen kann. Dann folgt das Scannen und Skalieren vom Maßstab 1:250 zu 1:160 (Modelleisenbahn Spur N), letztlich Drucken und bauen.

Modell: Schubverband „Franz Haniel 16“ und „Haniel 126 und 127“
Maßstab: 1:250
Art: Kartonmodell
Hersteller: Möwe-Verlag S. Wolter & Co. KG – 26419 Schortens – Deutschland
Bestellnummer: 1076
EAN: 4041743010761
Preis/Kosten: 14,90 Euro inkl. MwSt.

Und damit ist er Fertig, der erste Beitrag in der Hubrik „NEU in der Modell Fabrik„.

Scannen – Messen – Scannen

Beim Scannen und Drucken stehe ich grade vor einem Rätzel. Denn 1cm ist irgendwie nicht 1cm. Aber der Reihe nach.
Da ich schon mitbekommen habe das es immer wieder Probleme mit Ausdrucken auf verschiedenen Druckern und derren Einstellungen gibt habe ich für einen A3 Drucker eine Testdatei geschrieben. Die Testausdrucke waren ernüchternd. 1cm war nicht mehr 1cm und da ich keinen direkten Zugang zu dem Drucker habe war es mir zu Umständlich das hin undher mit dem Druckerbesitzer auf mich zu nehmen. Denn Verstanden haben wir es beide nicht.
Deswegen habe ich alles ersteinmal auf dem Heimischen A4 Drucker, der gleichzeitig auch der Scanner ist ausprobiert. Das Gerät ist ein HP Officejet Pro 8616. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop habe ich eine Din A4 Datei erstellt. Man kann auch andere Grafikprogramme dafür nutzen.
In Adobe Photosshop sind einige Dateivorgaben schon vorinstalliert. So auch das DIN A4 Format mit den Maßen: Breite: 210m, Höhe: 297mm. Ich nutze eine Auflösung von 300dpi. Diese Auflösung nutze ich auch beim Scannen. Somit habe ich bei allen Dokumenten die selbe Auflösung.

Als Weitere Datei habe ich ein Viereck mit 10mm x 10mm und 300dpi erstellt und das dann Rot eingefärbt. Hier kann man natürlich auch jede andere Farbe nehmen.

In der DIN A4 Datei mit 300 DPI habe ich nun die Mitte markiert und zu beiden Seiten die roten Vierecke aus der 10mm x 10mm / 300dpi Datei verteilt. Ergebniss ist ein schönes rot-weißes Raster mit einer Breite von 20cm und einer Höhe von 20cm. Markiert habe ich die Datei noch mit den Einstellungen des Drucktreibers „Randlos AUS“. Eine Zweite Datei hatte den Namen „Randlos AUS“. So kann man nach dem Drucken auch noch später die Druckergebnisse ausseinander halten.

Bei der Datei „Randlos EIN“ Wurden aus den 20cm dann 20,4cm. Der Druck ist also zu groß geworden und im Ergebniss für den Modellbau daher ungeignet. Die Datei „Randlos AUS“ dagegen ist im Druckergebniss perfekt. 20cm sind hier in jede Richtung 20cm. Perfekt! Dennoch steckt irgendwo der Wurm drin denn mit den Dateien der FINO3 stimmt irgendetwas nicht mit der Größe beim Ausdruck. Auch diese habe ich mit 300dpi gescannt und sowohl mit „Randlos AUS“ und „Randlos EIN“ gedruckt. Festzzustellen ist das beide Ausdrucke der selben Urdatei unterschiedlich Übermaßig sind. Also auch für den Modellbau nicht geeignet wenn man Maßstäblich arbeiten möchte.

Also Schlußfolgerte ich ein Problem beim scannen! Um das zu überprüfen habe ich die frisch gedruckte Datei mit den vielen roten Vierecken „Randlos AUS auf den Scanner gelegt und mit 300 dpi eingescannt. Diese Scanndatei habe ich nun als eine Ebene in die Originale Photoshopdatei gelegt. Die roten Vierecke müssten sich nun überlagern. Und da taucht nun das Problem auf. Denn das tun sie nicht. Der Scan ist zu groß geraten, trotz meiner Vorgabe von 300 DPI ist beim Scannen nun 1cm zu groß. Sehr gut sieht man das bei einer Läge von 20cm. Hier sind es nun satte 20,4cm oder

Um es noch mal zu verdeutlichen.
Man erstellt eine Datei A4-300dpi.
Man druckt eine Datei A4-300dpi Randlos (oder 100%, oder nicht zuschneiden)
Man scannt das gedruckte mit 300dpi ein.
Man überlagtert das Scanergebnis mit der Urdatei.
Man stellt fest das die Größe nicht passt.

Und vor diesem Problem stehe ich nun. Wie bekomme ich eine Plattformübergreifende Sicherheit hin das man die richtigen Maße Scannt und druckt?

 

 

 

Fino 3 gescannt

Für den Bau des Kartonmodelles Fino 3 vom Hamburger Modellbaubogen Verlag der im Maßstab 1/250 ausgeliefert musste ich die Bögen einscannen damit ich die Bauteile im Computer auf dem Maßstab 1/160 scalieren kann. Ich konnte mit meinem Scanner und dem dazugehörigen Scannprogramm alle Bögen in einen Arbeitsgang einscannen und speichern.

Der Kartonbausatz enthält acht DIN A4 Bögen. Alle Dateien habe ich mit der Bogennummmer die auf dem Bausatzbögen gedruckt sind benannt.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat zeigt sich erst wenn man die Dateien überprüft. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man das herrausfinden. Ich habe hier den Bogen 1 ausgewählt. Dieser enthält lange gerade Linien die nun Exakt gerade vorliegen sollten. Zudem müssen sie alle im rechten Winkel liegen und zu guter letzt auch noch parrallel sein. Wenn man nun eine Prüflinie von der Ecke oben Links nach unten Links zieht dürfen sich keine Verwerfungen an der Prüfkante nachweisen lassen. Selbiges dann von unten Links nach unten Rechts. und so weiter. Passt alles hat man einen perfekten Scan. Das dies auch anders aussehen kann und wie wichtig solche Prüflinien sind werde ich bei einem Schiffmodell zu einem späteren Zeitpunkt zeigen.