Fino 3 – noch mal gescannt – jetzt richtig

Wenn man das Modell Fabrik Projekt Technikplattform Fino 3 verfolgt wird man sich jetzt wundern warum schon wieder alles gescannt wurde wo doch erst der letzte Beitrag ausfürlich davon handelte. Leider musste ich schnell feststellen das bei dem Test: „Scannen – Messen – Scannen“ sich herraus stellte das der HP Office Pro 8616 Scanner starke geometrische Verwerfungen erzegt. Diese sind schon beim einfachen A4 Scan stark und werden noch stärker wenn das Modell größer Skaliert wird. Dann beim bauen extremer Frust angesagt. Da passt nichts mehr.

Leider habe ich die ferhlerhaften Scans zu spät analysiert und die eigentliche Fehlerquelle gefunden. Deswegen fliegen jetzt einige Ausdrucke in den Müll die man nur noch als Schmierpapier nutzen könnte. Ich habe jetzt eine größere Test- und Versuchsreihe mit einem Flachbrettscanner HP Scanjet 3970 gemacht über die ich noch seperat Berichten werde. Dort werde ich zeigen wie ich mit den geometischen Verwerfungen beim Scannen umgehe und diese fast komplett weg bekomme. Die Testdrucke mit der Fino 3 ohne Scalierung auf DIN A3 von den gemachten Scans, quasie eine Kopie, waren danach sehr vielversprechend so das ich die ersten Testblätter von 1:250 auf 1:160 auf A4 Scaliert habe.

Ich habe mir den Bogen 6 ausgesucht. Da mir nur ein Din A4 Drucker zur Verfügung steht wird das A3 Format auf 4 Blätter aufgeteilt. Ob das alles so passt und auch beim Bauen zufrieden stellt muss ich erst noch heraus finden. Also bleibt mir erstmal in diesem Stadium ausschneiden und zusammen kleben übrig doch dazu hatte ich heute nach dem Maraton am Computer um das Geometrieproblem kangfristig in den Griff zu bekommen keine Lust mehr. Da kahm es mir sehr entgegen das ich hier noch etwas schreiben konnte.

Zum Thema Skalieren habe ich auch noch ein Problem aufgetahn das einigen jetzt beim Lesen zu Ihren skalierten Modellen schauen lassen wird. Ich scanne die Modelle, lade den Scan in Photoshop und Scaliere dann das Modell von 1:250 auf 1:160 um den Faktor 156,25% (156,3 genauer lässt es Photoshop nicht zu). Dann kann gedruckt werden.
Da werden nun einige Sagen das man diesen Arbeitsschritt umgehen kann und einfach das A4 scannt und beim Drucken angiebt „156,25%“ drucken. Gespannt auf das Ergebniss habe ich das auch mal gemacht. Und siehe da wieder eine Fehlerquelle aufgetan. Die Druckskalierung ist viel größer als die Photoshopskalierung. Und wir reden hier von dem selben Ausschnitt! Ich habe den Container gewählt um das Ergebniss auch gleich mal mit einem vorhandenen 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) Container zu prüfen und da ist das Ergebniss der Photoshopskalierung weit aus näher dran als das Ergebniss der Druckskalierung.

Wärend ich das hier so schreibe merke ich das ich nicht gemessen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Ich werde das ganze mal mit 10cm Rechtecken noch mal durchtesten. Im Photoshop oder mi dem Drucker verdoppelt müsste man zwei mal 20cm Rechtecke gedruckt bekommen. Wie der Test ausgeht da bin ich jetzt wirklich gespannt.

Man sieht hier aber auch von wie vielen Fehlerquellen ein zufriedenstellendes Modell abhänig ist wenn man den Weg über den Computer wählt. Scannt man sich Pläne ein können die schon die ersten Geometrischen fehler enthalten. Geht man dann den Weg zur Skalierung über den Drucker waret da schon der nächste Fehler. Und ob die Drucker alle so genau drucken ist ja auch noch ein Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit befasse.

Ganz schön frustrierend manchmal der ganze tolle Computerkram.

Scannen – Messen – Scannen

Beim Scannen und Drucken stehe ich grade vor einem Rätzel. Denn 1cm ist irgendwie nicht 1cm. Aber der Reihe nach.
Da ich schon mitbekommen habe das es immer wieder Probleme mit Ausdrucken auf verschiedenen Druckern und derren Einstellungen gibt habe ich für einen A3 Drucker eine Testdatei geschrieben. Die Testausdrucke waren ernüchternd. 1cm war nicht mehr 1cm und da ich keinen direkten Zugang zu dem Drucker habe war es mir zu Umständlich das hin undher mit dem Druckerbesitzer auf mich zu nehmen. Denn Verstanden haben wir es beide nicht.
Deswegen habe ich alles ersteinmal auf dem Heimischen A4 Drucker, der gleichzeitig auch der Scanner ist ausprobiert. Das Gerät ist ein HP Officejet Pro 8616. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop habe ich eine Din A4 Datei erstellt. Man kann auch andere Grafikprogramme dafür nutzen.
In Adobe Photosshop sind einige Dateivorgaben schon vorinstalliert. So auch das DIN A4 Format mit den Maßen: Breite: 210m, Höhe: 297mm. Ich nutze eine Auflösung von 300dpi. Diese Auflösung nutze ich auch beim Scannen. Somit habe ich bei allen Dokumenten die selbe Auflösung.

Als Weitere Datei habe ich ein Viereck mit 10mm x 10mm und 300dpi erstellt und das dann Rot eingefärbt. Hier kann man natürlich auch jede andere Farbe nehmen.

In der DIN A4 Datei mit 300 DPI habe ich nun die Mitte markiert und zu beiden Seiten die roten Vierecke aus der 10mm x 10mm / 300dpi Datei verteilt. Ergebniss ist ein schönes rot-weißes Raster mit einer Breite von 20cm und einer Höhe von 20cm. Markiert habe ich die Datei noch mit den Einstellungen des Drucktreibers „Randlos AUS“. Eine Zweite Datei hatte den Namen „Randlos AUS“. So kann man nach dem Drucken auch noch später die Druckergebnisse ausseinander halten.

Bei der Datei „Randlos EIN“ Wurden aus den 20cm dann 20,4cm. Der Druck ist also zu groß geworden und im Ergebniss für den Modellbau daher ungeignet. Die Datei „Randlos AUS“ dagegen ist im Druckergebniss perfekt. 20cm sind hier in jede Richtung 20cm. Perfekt! Dennoch steckt irgendwo der Wurm drin denn mit den Dateien der FINO3 stimmt irgendetwas nicht mit der Größe beim Ausdruck. Auch diese habe ich mit 300dpi gescannt und sowohl mit „Randlos AUS“ und „Randlos EIN“ gedruckt. Festzzustellen ist das beide Ausdrucke der selben Urdatei unterschiedlich Übermaßig sind. Also auch für den Modellbau nicht geeignet wenn man Maßstäblich arbeiten möchte.

Also Schlußfolgerte ich ein Problem beim scannen! Um das zu überprüfen habe ich die frisch gedruckte Datei mit den vielen roten Vierecken „Randlos AUS auf den Scanner gelegt und mit 300 dpi eingescannt. Diese Scanndatei habe ich nun als eine Ebene in die Originale Photoshopdatei gelegt. Die roten Vierecke müssten sich nun überlagern. Und da taucht nun das Problem auf. Denn das tun sie nicht. Der Scan ist zu groß geraten, trotz meiner Vorgabe von 300 DPI ist beim Scannen nun 1cm zu groß. Sehr gut sieht man das bei einer Läge von 20cm. Hier sind es nun satte 20,4cm oder

Um es noch mal zu verdeutlichen.
Man erstellt eine Datei A4-300dpi.
Man druckt eine Datei A4-300dpi Randlos (oder 100%, oder nicht zuschneiden)
Man scannt das gedruckte mit 300dpi ein.
Man überlagtert das Scanergebnis mit der Urdatei.
Man stellt fest das die Größe nicht passt.

Und vor diesem Problem stehe ich nun. Wie bekomme ich eine Plattformübergreifende Sicherheit hin das man die richtigen Maße Scannt und druckt?