Scannen – Messen – Scannen

Beim Scannen und Drucken stehe ich grade vor einem Rätzel. Denn 1cm ist irgendwie nicht 1cm. Aber der Reihe nach.
Da ich schon mitbekommen habe das es immer wieder Probleme mit Ausdrucken auf verschiedenen Druckern und derren Einstellungen gibt habe ich für einen A3 Drucker eine Testdatei geschrieben. Die Testausdrucke waren ernüchternd. 1cm war nicht mehr 1cm und da ich keinen direkten Zugang zu dem Drucker habe war es mir zu Umständlich das hin undher mit dem Druckerbesitzer auf mich zu nehmen. Denn Verstanden haben wir es beide nicht.
Deswegen habe ich alles ersteinmal auf dem Heimischen A4 Drucker, der gleichzeitig auch der Scanner ist ausprobiert. Das Gerät ist ein HP Officejet Pro 8616. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop habe ich eine Din A4 Datei erstellt. Man kann auch andere Grafikprogramme dafür nutzen.
In Adobe Photosshop sind einige Dateivorgaben schon vorinstalliert. So auch das DIN A4 Format mit den Maßen: Breite: 210m, Höhe: 297mm. Ich nutze eine Auflösung von 300dpi. Diese Auflösung nutze ich auch beim Scannen. Somit habe ich bei allen Dokumenten die selbe Auflösung.

Als Weitere Datei habe ich ein Viereck mit 10mm x 10mm und 300dpi erstellt und das dann Rot eingefärbt. Hier kann man natürlich auch jede andere Farbe nehmen.

In der DIN A4 Datei mit 300 DPI habe ich nun die Mitte markiert und zu beiden Seiten die roten Vierecke aus der 10mm x 10mm / 300dpi Datei verteilt. Ergebniss ist ein schönes rot-weißes Raster mit einer Breite von 20cm und einer Höhe von 20cm. Markiert habe ich die Datei noch mit den Einstellungen des Drucktreibers „Randlos AUS“. Eine Zweite Datei hatte den Namen „Randlos AUS“. So kann man nach dem Drucken auch noch später die Druckergebnisse ausseinander halten.

Bei der Datei „Randlos EIN“ Wurden aus den 20cm dann 20,4cm. Der Druck ist also zu groß geworden und im Ergebniss für den Modellbau daher ungeignet. Die Datei „Randlos AUS“ dagegen ist im Druckergebniss perfekt. 20cm sind hier in jede Richtung 20cm. Perfekt! Dennoch steckt irgendwo der Wurm drin denn mit den Dateien der FINO3 stimmt irgendetwas nicht mit der Größe beim Ausdruck. Auch diese habe ich mit 300dpi gescannt und sowohl mit „Randlos AUS“ und „Randlos EIN“ gedruckt. Festzzustellen ist das beide Ausdrucke der selben Urdatei unterschiedlich Übermaßig sind. Also auch für den Modellbau nicht geeignet wenn man Maßstäblich arbeiten möchte.

Also Schlußfolgerte ich ein Problem beim scannen! Um das zu überprüfen habe ich die frisch gedruckte Datei mit den vielen roten Vierecken „Randlos AUS auf den Scanner gelegt und mit 300 dpi eingescannt. Diese Scanndatei habe ich nun als eine Ebene in die Originale Photoshopdatei gelegt. Die roten Vierecke müssten sich nun überlagern. Und da taucht nun das Problem auf. Denn das tun sie nicht. Der Scan ist zu groß geraten, trotz meiner Vorgabe von 300 DPI ist beim Scannen nun 1cm zu groß. Sehr gut sieht man das bei einer Läge von 20cm. Hier sind es nun satte 20,4cm oder

Um es noch mal zu verdeutlichen.
Man erstellt eine Datei A4-300dpi.
Man druckt eine Datei A4-300dpi Randlos (oder 100%, oder nicht zuschneiden)
Man scannt das gedruckte mit 300dpi ein.
Man überlagtert das Scanergebnis mit der Urdatei.
Man stellt fest das die Größe nicht passt.

Und vor diesem Problem stehe ich nun. Wie bekomme ich eine Plattformübergreifende Sicherheit hin das man die richtigen Maße Scannt und druckt?