Fino 3 – noch mal gescannt – jetzt richtig

Wenn man das Modell Fabrik Projekt Technikplattform Fino 3 verfolgt wird man sich jetzt wundern warum schon wieder alles gescannt wurde wo doch erst der letzte Beitrag ausfürlich davon handelte. Leider musste ich schnell feststellen das bei dem Test: „Scannen – Messen – Scannen“ sich herraus stellte das der HP Office Pro 8616 Scanner starke geometrische Verwerfungen erzegt. Diese sind schon beim einfachen A4 Scan stark und werden noch stärker wenn das Modell größer Skaliert wird. Dann beim bauen extremer Frust angesagt. Da passt nichts mehr.

Leider habe ich die ferhlerhaften Scans zu spät analysiert und die eigentliche Fehlerquelle gefunden. Deswegen fliegen jetzt einige Ausdrucke in den Müll die man nur noch als Schmierpapier nutzen könnte. Ich habe jetzt eine größere Test- und Versuchsreihe mit einem Flachbrettscanner HP Scanjet 3970 gemacht über die ich noch seperat Berichten werde. Dort werde ich zeigen wie ich mit den geometischen Verwerfungen beim Scannen umgehe und diese fast komplett weg bekomme. Die Testdrucke mit der Fino 3 ohne Scalierung auf DIN A3 von den gemachten Scans, quasie eine Kopie, waren danach sehr vielversprechend so das ich die ersten Testblätter von 1:250 auf 1:160 auf A4 Scaliert habe.

Ich habe mir den Bogen 6 ausgesucht. Da mir nur ein Din A4 Drucker zur Verfügung steht wird das A3 Format auf 4 Blätter aufgeteilt. Ob das alles so passt und auch beim Bauen zufrieden stellt muss ich erst noch heraus finden. Also bleibt mir erstmal in diesem Stadium ausschneiden und zusammen kleben übrig doch dazu hatte ich heute nach dem Maraton am Computer um das Geometrieproblem kangfristig in den Griff zu bekommen keine Lust mehr. Da kahm es mir sehr entgegen das ich hier noch etwas schreiben konnte.

Zum Thema Skalieren habe ich auch noch ein Problem aufgetahn das einigen jetzt beim Lesen zu Ihren skalierten Modellen schauen lassen wird. Ich scanne die Modelle, lade den Scan in Photoshop und Scaliere dann das Modell von 1:250 auf 1:160 um den Faktor 156,25% (156,3 genauer lässt es Photoshop nicht zu). Dann kann gedruckt werden.
Da werden nun einige Sagen das man diesen Arbeitsschritt umgehen kann und einfach das A4 scannt und beim Drucken angiebt „156,25%“ drucken. Gespannt auf das Ergebniss habe ich das auch mal gemacht. Und siehe da wieder eine Fehlerquelle aufgetan. Die Druckskalierung ist viel größer als die Photoshopskalierung. Und wir reden hier von dem selben Ausschnitt! Ich habe den Container gewählt um das Ergebniss auch gleich mal mit einem vorhandenen 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) Container zu prüfen und da ist das Ergebniss der Photoshopskalierung weit aus näher dran als das Ergebniss der Druckskalierung.

Wärend ich das hier so schreibe merke ich das ich nicht gemessen habe. Warum nicht? Keine Ahnung. Ich werde das ganze mal mit 10cm Rechtecken noch mal durchtesten. Im Photoshop oder mi dem Drucker verdoppelt müsste man zwei mal 20cm Rechtecke gedruckt bekommen. Wie der Test ausgeht da bin ich jetzt wirklich gespannt.

Man sieht hier aber auch von wie vielen Fehlerquellen ein zufriedenstellendes Modell abhänig ist wenn man den Weg über den Computer wählt. Scannt man sich Pläne ein können die schon die ersten Geometrischen fehler enthalten. Geht man dann den Weg zur Skalierung über den Drucker waret da schon der nächste Fehler. Und ob die Drucker alle so genau drucken ist ja auch noch ein Thema mit dem ich mich seit einiger Zeit befasse.

Ganz schön frustrierend manchmal der ganze tolle Computerkram.

NEU in der Modell Fabrik – HP Deskjet 3970

Wie ich leider letztens gleich bei den ersten Versuchen mit einem HP Officejet Pro 8616 Scanner feststellen musste gab es starke Verzerrungen beim Scannen. Ich habe mich dann durch das Internet gegraben und brauchbare Informationen und Tests zu finden in denen man etwas über die genauigkeit der Scans erfahren kann. Aber NIX. Alle Scanner sind natürlich super und gut und toll. Der ein oder anderre hab schwächen bei der Farberfassung oder ist langsam oder oder oder. Die Geoemtrieerfassung wird nirgends geprüft. Fakt ist bei meinem kleinen Scannertest das ein Foto wohl nicht geometisch Exact im Computer landet beim scannen wie das Original. Druckt man das Ergebnis aus und hält es bespielsweise am Fenster übereinander, wie man es beim Abpausen machen würde, sieht man es dann.

Und weil ich genau diesen Fall auch bei mir hatte musste ein anderer Scanner her, schnell! Denn ich hänge mitten in dem Forschungsplattform Fino 3 Projekt fest bei dem ich sonst nicht weiter komme. Ich wäre gerne in ein Fachgeschäft gegangen aber auch das ließ meine Zeit nicht zu. Zudem; das Problem das ich habe kennt bestimmt kein Verkäufer und auf solch eine Diskusion um die Sinnhaftigkeit habe ich keine Lust. Also habe ich mich im Kartonbau Forum umgeshen da dort diese Problematik bestimmt am ehesten schon mal aufgetreten ist. In dem Beitrag „Scanner“ bin ich dann auch auf den Flachbrettscanner HP Deskjet 3970 aufmerksam geworden. Diesen Beitrag hatte ich schon einmal vor Monaten gesichtet und das war noch im Hinterkopf. Deswegen war wohl auch meine Entscheidung dahingehend getroffen das ich mich für den Flachbrettscanner HP Deskjet 3970 entscheide.

Das Gerät habe ich gebraucht von einem Händler bekommen. Wie alt das Gerät ist weis ich nicht aber er schaut aus als wenn bei mir ein Gerät eine weile in Betrieb ist. Neu aber eben nicht frisch aus der Packung. Was mich beim auspacken gleich gefiehl ist das die Scannerklappe abnehmbar ist. Ich habe einige große gerollte Pläne bei mir liegen die ich digitalisieren möchte und das damit viel besser geht bzw. erst möglich ist. (Witziger weise viel mir das eben beim schreiben auf). Der Scanner kann auch Dias und Filmnegative scannen. Mal sehen ob ich das vieleicht auch mal mache denn da liegt auch noch einiges bei ir rum aus dem analogen Zeitalter als ich mich noch intensiv mit Motorsport befasste.

Den Flachbrettscanner schleist man an den Rechner mit einem USB Kabel an. Der Strom kommt aber mit einem Netzteil zum Scanner. Ich nutze derzeit ein Windows 10. Ich konnte schnell feststellen das es dafür keine Treiber für den HP Scanner gibt. Das hätte schon das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. Da kann der Scanner noch so ungenutzt sein, wenn er zu alt ist gibt es keinen Support. Ich habe dann einfach mal einen Windows XP Treiber gezogen und installiert. Das funktionierte Problemlos ohne eine Fehlermeldung. Ein Expertes Scannprogramm steht leider nicht zur Verfügung. Das hätte hier nun das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. War es aber auch nicht denn im Photoshop konnte ich über die Importfunktion sofort auf den Scanner zugreifen.

Und dann machte ich gleich ein paar Scannversuche. Bis zu 2400 DPI kann ich nun scannen. Für DIN A4 Kartonmodelle ist das zu viel. Ich werde mit 300DPI oder 600DPI scannen. Die Daten landeten also schon mal vom Flachbrettscanner in meinen Computer. Aber wie ist nun die Geometrische genauigkeit? Ich habe das Rot-Weiße Testblatt aus dem Scannen – Messen – Scannen Beitrag wieder genutzt und stellte fest … passt wieder nicht. Das hätte das Ende der bevorstehenden Zusammenarbeit sein können. War es aber wieder nicht, kann ich schon mal schreiben. Warum sich die Wege nicht gleich getrennt haben werde ich in einem seperaten Artikel beschrieben da ich das Thema ausführlicher behandeln möchte weil es vielen Helfen wird geometrische Probleme mit dem Scanner in den Giff zu bekommen. Zudem weis ich noch nicht genau wie ich es beschreibe das es leicht nachvollziehbar und nachmachbar ist.

Werkzeug: HP Deskjet 3970 Flachbrettscanner
Hersteller: HP Deutschland GmbH, Schickardstraße 32, 71034 Böblingen
Bestellnummer:
EAN:
Preis/Kosten: 49 Euro inkl. MwSt. (gebraucht)

Scannen – Messen – Scannen

Beim Scannen und Drucken stehe ich grade vor einem Rätzel. Denn 1cm ist irgendwie nicht 1cm. Aber der Reihe nach.
Da ich schon mitbekommen habe das es immer wieder Probleme mit Ausdrucken auf verschiedenen Druckern und derren Einstellungen gibt habe ich für einen A3 Drucker eine Testdatei geschrieben. Die Testausdrucke waren ernüchternd. 1cm war nicht mehr 1cm und da ich keinen direkten Zugang zu dem Drucker habe war es mir zu Umständlich das hin undher mit dem Druckerbesitzer auf mich zu nehmen. Denn Verstanden haben wir es beide nicht.
Deswegen habe ich alles ersteinmal auf dem Heimischen A4 Drucker, der gleichzeitig auch der Scanner ist ausprobiert. Das Gerät ist ein HP Officejet Pro 8616. Mit dem Bildbearbeitungsprogramm Adobe Photoshop habe ich eine Din A4 Datei erstellt. Man kann auch andere Grafikprogramme dafür nutzen.
In Adobe Photosshop sind einige Dateivorgaben schon vorinstalliert. So auch das DIN A4 Format mit den Maßen: Breite: 210m, Höhe: 297mm. Ich nutze eine Auflösung von 300dpi. Diese Auflösung nutze ich auch beim Scannen. Somit habe ich bei allen Dokumenten die selbe Auflösung.

Als Weitere Datei habe ich ein Viereck mit 10mm x 10mm und 300dpi erstellt und das dann Rot eingefärbt. Hier kann man natürlich auch jede andere Farbe nehmen.

In der DIN A4 Datei mit 300 DPI habe ich nun die Mitte markiert und zu beiden Seiten die roten Vierecke aus der 10mm x 10mm / 300dpi Datei verteilt. Ergebniss ist ein schönes rot-weißes Raster mit einer Breite von 20cm und einer Höhe von 20cm. Markiert habe ich die Datei noch mit den Einstellungen des Drucktreibers „Randlos AUS“. Eine Zweite Datei hatte den Namen „Randlos AUS“. So kann man nach dem Drucken auch noch später die Druckergebnisse ausseinander halten.

Bei der Datei „Randlos EIN“ Wurden aus den 20cm dann 20,4cm. Der Druck ist also zu groß geworden und im Ergebniss für den Modellbau daher ungeignet. Die Datei „Randlos AUS“ dagegen ist im Druckergebniss perfekt. 20cm sind hier in jede Richtung 20cm. Perfekt! Dennoch steckt irgendwo der Wurm drin denn mit den Dateien der FINO3 stimmt irgendetwas nicht mit der Größe beim Ausdruck. Auch diese habe ich mit 300dpi gescannt und sowohl mit „Randlos AUS“ und „Randlos EIN“ gedruckt. Festzzustellen ist das beide Ausdrucke der selben Urdatei unterschiedlich Übermaßig sind. Also auch für den Modellbau nicht geeignet wenn man Maßstäblich arbeiten möchte.

Also Schlußfolgerte ich ein Problem beim scannen! Um das zu überprüfen habe ich die frisch gedruckte Datei mit den vielen roten Vierecken „Randlos AUS auf den Scanner gelegt und mit 300 dpi eingescannt. Diese Scanndatei habe ich nun als eine Ebene in die Originale Photoshopdatei gelegt. Die roten Vierecke müssten sich nun überlagern. Und da taucht nun das Problem auf. Denn das tun sie nicht. Der Scan ist zu groß geraten, trotz meiner Vorgabe von 300 DPI ist beim Scannen nun 1cm zu groß. Sehr gut sieht man das bei einer Läge von 20cm. Hier sind es nun satte 20,4cm oder

Um es noch mal zu verdeutlichen.
Man erstellt eine Datei A4-300dpi.
Man druckt eine Datei A4-300dpi Randlos (oder 100%, oder nicht zuschneiden)
Man scannt das gedruckte mit 300dpi ein.
Man überlagtert das Scanergebnis mit der Urdatei.
Man stellt fest das die Größe nicht passt.

Und vor diesem Problem stehe ich nun. Wie bekomme ich eine Plattformübergreifende Sicherheit hin das man die richtigen Maße Scannt und druckt?

 

 

 

Fino 3 gescannt

Für den Bau des Kartonmodelles Fino 3 vom Hamburger Modellbaubogen Verlag der im Maßstab 1/250 ausgeliefert musste ich die Bögen einscannen damit ich die Bauteile im Computer auf dem Maßstab 1/160 scalieren kann. Ich konnte mit meinem Scanner und dem dazugehörigen Scannprogramm alle Bögen in einen Arbeitsgang einscannen und speichern.

Der Kartonbausatz enthält acht DIN A4 Bögen. Alle Dateien habe ich mit der Bogennummmer die auf dem Bausatzbögen gedruckt sind benannt.

Ob sich der Aufwand gelohnt hat zeigt sich erst wenn man die Dateien überprüft. Mit einem Bildbearbeitungsprogramm kann man das herrausfinden. Ich habe hier den Bogen 1 ausgewählt. Dieser enthält lange gerade Linien die nun Exakt gerade vorliegen sollten. Zudem müssen sie alle im rechten Winkel liegen und zu guter letzt auch noch parrallel sein. Wenn man nun eine Prüflinie von der Ecke oben Links nach unten Links zieht dürfen sich keine Verwerfungen an der Prüfkante nachweisen lassen. Selbiges dann von unten Links nach unten Rechts. und so weiter. Passt alles hat man einen perfekten Scan. Das dies auch anders aussehen kann und wie wichtig solche Prüflinien sind werde ich bei einem Schiffmodell zu einem späteren Zeitpunkt zeigen.

Scannereinstellungen zum Kartonmodell scannen

Eigentlich brauch man ein Kartonmodell nicht zu scannen. Man packt den Bausatz aus und legt los mit dem basteln. Doch oft gibt es ein Kartonmodell in einem Maßstab und man möchte alles in einem anderren Maßstab bauen. Dann muss man sich etwas einfallen lassen. Vieleicht möchte man auch Änderungen am Design vornehmen oder zusätzliche Elemente einbringen. Dann kann ein guter Scan eine riesen Hilfe oder sogar die Lösung für dererlei Probleme sein.

Vor einigen Jahren noch hat man sich einen Drucker gekauft und wenn man Ihn unbedingt brauchte auch einen zusätzlichen Scanner. Jetzt bekommt man schon sehr gute Kombigeräte in denen Drucker, Scanner und Copierer vereint sind. Ich nutze im Moment, stellvertretend für viele anderre Marken und Produkte, einen HP Officejet Pro 8616.

Ich möchte für ein Diorama den Kartonbausatz „Fino 3“ scannen der im Maßstab 1/250 vorliegt und diesen Später im Maßstab 1/160 bauen und supern.
Das Kartonmodell Fino 3 ist 2007 im Hamburger Modellbaubogen Verlag erschienen und hatte einen Preis von 10 Euro. Den Bausatz habe ich im Intertaionalen Maritimen Museum Hamburg bei einem Besuch erworben.
Als Beispiel wie ich das mache und welches Ergebniss man beim scanen erhält dient „Forschungsplattform FINO 3, Bogen 7“. Hier sind die Teile eines Hubschraubers zu finden den man auf die Hubschrauberlandeplattform der Forschungsplattform Fino 3 stellen kann. Auf dem Bild sieht man den Bereich oben rechts.

Der Scanner den ich hier nutze kann nur das Format Din A4 scannen, plus etwas rand drum herrum. Von Vorteil wäre es hier wenn man einen A3 Scanner nutzen könnte. Grad bei Bögen die größer als A4 sind ein unschlagbarer Vorteil weil man nicht in mehreren Gängen scanen muss. Ist das dennoch nötigt muss man die einzelnen Bilder zu einem zusammen fügen. Das kann mit unter nicht so einfach sein wenn man den Kartonmodellbogen schon falsch auf den Scanner legt.

Es ist emfehlenswert die Bögen einzeln zu scannen und nicht wie hier komplett. Wenn man den Bogen in seine einzelnen Bestandteile zerlegt ist es um so einfacher die einzelnen Kartonbögen des Bausatzes auf dem Scaner fehlerfrei zu positionieren. Der Kartonbogen sollte so bündig wie möglich an zwei Seiten des Scanners anliegen. Damit erreicht man das man immer gerade Bezugslinien hat. Bei Körpern mit Rechtswinkligen Linien geht die Nacharbeit um so schneller von der Hand und wenn man mehrere Bilder eines Bogens zusammenfügen muss fällt diese Arbeit auch leichter.
Damit sich der Kartonbogen nicht an den Rändern wellt, also vom Scaner absteht, beschwert man die gesammte Fläche gleichmäßig und drückt so jeden Quadratzentimeter fest auf die Scanplatte. Das ist besonders zu demfehlen wenn der Kartonbausatz noch nicht in seine Einzelbögen zerlegt wurde.

Und nun, jetzt wo alles bereit ist kommt oft die Frage der Fragen bei den Scaneinstellungen bei den Kartonmodellbauern: „Was muss ich einstellen? Was ist am besten? Wie speicher ich den Scan?“.
Ich verbinde meinen Scanner am liebsten per W-LAN mit dem Rechner. Keine Kabellage und ich kann mit dem Laptop auch bequem vom Sofa aus scanen wenn das Gerät im Arbeitszimmer ist. Und damit das auch geht wird erstmal die Verbindung gprüft u HP Druckassistenten. Hier  Ist aber nicht nur der Druckerbereich zu bearbeiten sondern eben alle Einstellungen die das Gerät betreffen. Also auch Scannen, Faxen und was sonst noch so alles geht.

Im Menü wählt man „Dokument oder Foto scannen – Dialogfenster Scannen öffnen“

Es erscheit ein neues Fenster mit einigen Einstellmöglichkeiten für den Scanner:
Für einen schnellen Scan reicht es wenn man hier seine Einstellungen vornimmt. Möchte man aber mehrere Kartonbögen einscannen emfiehlt es ich die Einstellungen als Verknüpfung dauerhaft zu speichern.

Für einen schnellen Scan würde ich nutzen:

Scanformat: Gesamter Scanbereich
Ausgabetyp: Farbe
Auflösung: 300dpi
Objekttyp: Foto
Ziel: dort wo das Bild gespeichert werden soll einstellen
Quelle: Immer vom Glas aus scannen

Wer öfters mal schnell etwas scanen möchte ohne jedes mal die Einstellungen neu anzulegen und zu überlegen: „Wie war das denn noch gleich mit den guten Einstellungen vom letzten mal???“ dem emfehle ich die Einstellwerte für Kartonmodelle zu speichern. Möchte man sie dann nutzen, einfach wieder den Scanner aufrufen und mit den besten Einstellungen den Krtonmodellbogen scanen.

Dazu klickt man auf „Neue Verknüpfung erstellen…“ und es erscheint ein neues Fenster „Neue Verknüpfung erstellen – Namen für die neue Verknüpfung eingeben“. Hier kann man nun eingeben was man möchte. Als Beispiel soll hier nun „Kartonmodelle“ her halten. Man kann auch verschiedene Einstellungen zu verschiedenen Modellen oder Anwendungen unter unterschiedlichen Namen speichern. „Schiffmodelle 1/250“, „Schiffmodelle 1/100“, „Kartonmodell Fino 3 1/250“ beispielsweise.

Nun kommen wir zu den eigentlichen Einstellungen die man nun fest hinterlegen kann.

„Scannformat: Gesamter Scanbereich“
Dabei wird alles was der Scaner scanen kann eingelesen. Selbst wenn man nur einen kleinen Bereich nutzen möchte kann man den später mit einer Bildbearbeitungssoftware einfach freischneiden.

„Ausgabetyp: Farbe“
Da im Kartonmodellbereich wohl außschließlich mit Farbigen Modellen gearbeitet wird stellt man farbig ein.

„Auflösung: 300dpi“
Was das genau bedeutet ist hier ersteinmal egal. Man kann sich für weniger entscheiden wodurch sich oft Qualitätseinbußen ergeben. Nutzt man mehr bläst es die Dateigrößen sinnfrei auf. Wobei ich hier keine Pauschalisierung vornehmen werde da es sicherlich Fälle gibt bei denen eine höhere dpi-Einstellung sinnvoll ist.

Haken bei „Scanvorschau anzeigen“
Dann sieht man auch was auf dem Scaner liegt. Grad bei vielen Bögen kommt man vieleicht mal durcheinander und weis nicht ob man den Bogen nun schon gescant hat oder nicht. Sehr praktisch ist die Option auch wenn man große Bögen in mehreren Durchgängen scanen muss. So kann man schn vorab prüfen ob sich Bereiche überschneiden damit man später die Bögen in der Bildbearbeitungssoftware wieder besser zusammenfügen kann.

Haken bei „Für Bildqualität optimieren

Die Regler bei „Heller/Dunkler“ lasse ich ungenutzt bei „0“ stehen. Sollte ich Änderungen an der Farbe vornehmen wollen wird das später in der Bildbearbeitungssoftware bei dem Kartonmodellbogen gemacht.

Objekttyp „Foto“
Kein Haken bei „Automatisch zuschneiden“

Nun klickt man einen Raiter weiter auf „Datei“
Dort kann man das Dateiformat wählen in das der Scan gespeichert werden soll.
Bei der Auflösung (dpi) und Bildgröße kann man getrost .jpeg nehmen. Andere Bildformate versprechen (und halten) zwar noch bessere Bildqualität aber kommt das bei Kartonmodellbögen nicht zu tragen. Weiterer vorteil von .jpeg Dateien ist wenn sie gespeichert sind kann man sie einfac im Dateibrowser betrachten was bei anderen Bildformaten oft problematisch oder unmöglich ist. So kann man spter viel schneller selektrieren.

Hat man die sich nun für das Dateiformat entschieden stellt man bei „Dateigröße/Qualität“ noch den Regler ganz nach rechts auf „Optimale Qualität“. Da wir die Dateien nicht im Internet nutzen werden und auch die aktuellen Computer über enorm große Festplattenkapazität verfügen muss man nicht auf die Dateigröße achten.

Letzter Raiter in den Einstellungen ist „Ziel“ den es gilt zu bearbeiten.
Hier sucht man sich nun seinen Speicherort an dem die gescante Datei des Kartonmodelles gespeichert werden soll. Persönlich nutze ich einen Ordner in dem ich alle Scans einlese. Wenn ich fertig bin speicher ich die Datein in einen seperten Projektordner.

Fertig, damit hat man nun die Möglichkeit mit einem Klick immer die besten Einstellungen zum scanen von Kartonmodellbögen zu haben und muss sich nichts mehr merken. Ein klick auf „Scannen“ und es geht los.

Nun läuft der Scaner einmal durch und scant den Karton einmal ab.

Wenn der Lesekopf einmal durchgelaufen ist sieht man das Ergebnis auf dem Bildschirm.
Jetzt muss man nur noch „Speichern“ drücken und das Bild landet auf der Festplatte. Eine Sinnvolle Dateibenennung ist aber Voraussetzung um mit den Dateien später schnell umgehen zu können.
Bei Din A4 Bögen auf denen die Bögen gekennzeichnet sind nutzt man einfach diese als Dateinamen. Im Falle des Beispieles der Forschungsplattform FINO 3 steht auf den Seiten jeweils „Bogen 1“ – „Bogen 2“ – „Bogen 3“ und so weiter.

Habe ich einen Kartonbogen der größer als DIN A4 ist muss ich ein und den selben Bogen zwei oder vier mal scanen um alle Bereiche im Rechner zu haben. Dann benenne ich die Dateien „Bogen 1-A“, „Bogen 1-B“, „Bogen 1-C“, „Bogen 1-D“ und füge sie später mit einem Bildbearbeitsprogramm zu einer Datei zusammen. In dem Falle wäre das dann „Bogen 1“

Ist der Spechervorgang abgeschlossen öffnet sich, wie voreingestellt, die Datei im Browser und kann sich das Ergebniss ansehen. Betrachtet man jetzt den Bildausschnitt des Beispielhubschraubers stellt man fest, je nachdem wie groß der Monitor ist das man ein Ergebniss ähnlich die das Original auf dem Bogen erhält.
Tatsächlich ist die Bilddatei aber viel Größer. Mit einem rechtsklick auf der Maus erscheint ein Menü und dort findet man „Tatsächlliche Größe azeigen“.

Scheibt man das Bild in den Bereich des Hubschraubers wird man erfreut sein wie gut und groß die Qualität ist.

Es gibt eine Vielzahl von Möglichkeiten zu guten Scanergebnisen von Kartonmodellen zu kommen. Die Hersteller unterschiedlichster Geräte stellen eine Vielzahl von Software zur Verfügung in der man sich individuell einarbeiten muss. Wie ich mit den Ergebnissen weiter arbeite zeige ich demnächst.
Wie ich schon schrieb möchte ich das 1/250 Modell im Maßstab 1/160 bauen. Dafür möchte ich die Scandateien scalieren und sie Maßstabsgerecht ausdrucken zum weiter verarbeiten.