Forschungdplattform Fino 3 1:250 – Kartonmodell Baubeginn

Ich habe mich entschlossen die Forschungsplattform Fino3 zuerst im Maßstab 1:250 vom Hamburger Modellbogen Verlag zu bauen. Bei diesem Kartonmodell werde ich einiges dazu lernen und kann mir Gedanken machen welche Details, zusammengefasst in Baugruppen, ich dann im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) detailiert umsetzen möchte.

Beim Bau der Forschungsplattform Fino3 werde ich mich an den Bauplan halten und noch keine Verbesserungen vornehmen.

Ich habe zuerst die Teile „1“ ausgeschnitten die für den „Monopile“ die Basis bilden werden. Erst wollte ich mit dem Stahllineal loslegen aber merkte gleich das ich es nicht genau halten kann und beim schneiden mit dem Skalpel keinen sicherren Gegendruck erzeugen kann. Resultat wären sehr schiefe Schnitte gewesen. Die Methode einen Spachtel zu benutzen kannte ich schon, selber gemacht habe ich das aber noch nicht. Die Malerspachtel mit dem Holzgriff sind dann für diese Arbeiten auch zu unflexibel wie sich gleich rausstellte. Mit den dünnen Spachteln ging es dann sehr gut!

So hatte ich meine Werkzeuge erst mal gefunden mit denen ich die ersten Teile für das Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 herstellen konnte. Spachtel 120mm, Spachtel 50mm, Skalpel und nicht zu vergessen, die kleine grüne A4 Schneidematte. Die ist in der Praxis wirklich ein Segen. Warum habe ich mir nicht schon vorher mal eine besorgt? Mit einer Schere konnte ich die Kartonteile für den Monopile nicht gut genug ausarbeiten.

Dachte ich das mit den Spachtel und Skalpel das Arbeiten doch kinderleicht und genau werden würde musste ich mich selber eines besseren Belehren. Kleine Aussparungen präzise wie eine Maschine auszuschneiden ist warlich nicht einfach. Hier schneidet man mal zu tief, da fängt man zu spät an und dann passiert was passieren muss, es franzt aus. Das zu korrigieren stellte ich mir ebenfalls einfacher vor. Zudem sieht man wie gerade man die Schnittklinge des Skalpel führen muss damit die Kanten alle wunderbar glatt werden.

Nun könnte man ja bei den Teilen sagen das man hier nicht so genau Arbeiten muss, da diese ja eh noch umklebt werden und später unsichtbar sind. Das ist sicherlich richtig, doch kann ich hier schon üben und die Fertigkeiten antrainieren die ich später mal bei sichtbaren Teilen brauche. Da gibt es dann nur eine Chance und die kann man eben nicht verstecken.

Soweit war ich aber für meine ersten Schritte an der Forschungsplattform Fino3 zufieden und machte mich eifig an die nächsten Teile ran diese präziser aus dem Karton zu trennen. Das gelang auch ganz gut. Als ich dann aber fertig war bemerkte ich einen Fehler! Einen schweren Fehler. Denn ich hätte die neuen Teile „aufdoppeln“ müssen und dazu ist sogar Material im Bausatz quasie vorgesehen. Umnicken, zusammen kleben und dann ausschneiden. Aufgefallen ist mir das bei den Runden und halbrunden Rippen. Die habe ich dann sogleich mit „UHU – Der Alleskleber“ so bearbeitet. Die Langen Monopileteile klebte ich nun auf den Resten des Kartonbogens.

Leider habe ich bis dato noch keine Pinsel besorgt und auch noch keine Klebeübungen gemacht. Aber man will ja werter kommen und am Tagesende ein riesen Resultat präsentieren.
Das habe ich nun auch. Ich präsentiere Pfusch.
Also den Kleber aus der Tube herraus irgendwie auf das Werkstück aufzutragen und dann irgendwie aufzukleben und nicht zu wissen was man mit dem herrausquellenden Kleber machen soll hat schon was. Hier bin ich wirklich froh das mir das jetzt schon passiert in einem Stadium wo ich wirklich sagen kann das man die Teile beim fertigen Modell der Forschungsplattform Fino3 später nicht mehr sehen wird. Solche Klebeunfälle machen die teuersten Kartonmodelle unansehlich.

Die ganze Schmiererei lasse ich nun aber schön durchtrocknen bevor ich mich noch mal an das ausschneiden der restlichen Teile für die Forschungsplattform Fino3 mache. Und in der Zwischenzeit studiere ich noch einmal genauer die Bauanleitung und besorge Pinsel mit denen ich den Kleber besser auftragen kann.

 

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