FREMO – N-RE-Treffen in Hanau Großauheim 25.05. – 28.05.2017

Das FREMO Modelleisenbahntreffen in Hanau Großauheim 2017 kann man schlicht weg als gelungende und entspannte Veranstaltung bezeichnen. Ich war etwas platt und habe dieses mal mehr zugesehen und fotografiert als das ich gefahren bin. Das Wetter tat sein übriges dazu. Irre warm und für Allergicker (der ich bin) flogen allerhand Pollen umher.

Es gab wieder schöne Modelleisenbahnmodule der Spur N zu sehen. Der Fahrplan war wirklich gut gelungen. Von Verspätungen und Verkersknoten die zum Stau auf den Gleisen führten gab es so gut wie nichts zu berichten. Es kahm sogar vor das Güterzüge vor Ihrem Plan auf die Strecke geschickt werden konnten und dadurch im Unterwegs und Zielbahnhof etwas entspannter rangiert werden konnte.

Für mich neu war das Hafenmodul Přístav Holešky. „Přístav“ bedeutet Hafen. Und zum Rangieren haben es die Gleisanlagen in sich. Leider wurde der Hafen nicht umfassend bedient so das sivh mir nur einmal die Möglichkeit bot bei jemand anderren zuzusehen wie er Wagen hin und her schob bis es passte.
Dafür konnte ich erfreut festellen das nach dem Erstauftritt in Frankfurt Nied wieder die Module des Bahnhof Dülmen aufgebaut waren. Dieses mal nicht als Endbahnhof sondern mitten auf der Zweigleisigen Strecke. Hier wurden vorallem Millitärzüge bearbeitet. Das hatte umfangreiche Rangiermanöver zu folge. In dessen Genuss bin ich auch gekommen und konnte einen Zug anliefern, zerlegen und einen neuen Zug zusammen stellen und wieder mitnehmen. Wieder war es für alle Teilnehmer ein großer Spaß die langen Fahrwege im Bahnhof Dülmen zu absolvieren.

Als besonderen Spaß habe ich mich dann zum Fahrdienstleiter in Dülmen gesellt und mal einen Fahrplan am Computer begleitet. Es ist schon interessant auf was man alles achten muss. Einiges nimmt die Software ab. Aber die Software ist nur ein Hilfmittel, überwachen und mitdenken muss man selber um Fehler zu erkennen und Zügge in die Richtigen Gleise zu leiten. Zudem gibt man noch Hilfestellungen bei Rangiermanövern, stellt Fahrstraßen und behält den Fahrplan im Auge. Ich denke das ich zukünftlich mich auch mal als Fahrdienstleiter bei Fremotreffen „ausbilden“ lasse.

Auf dem Endbahnhofmodul Harvey Barracks sehe ich immer wieder einen Hubschrauber. Ein Modell das dem Maßstab 1:160 ziemlich nahe kommt. Ich habe herraus gefunden das es sich um die Nachbildung des mittelschweren Transporthubschrauber „Boeing Vertol 107″mit zwei Hauptrotoren in Tandemkonfiguration handelt. Das Modell soll laut Modulbesitzer tatsächlich im Maßstab 1:160 erstellt sein und ist bei DM-Tys vertrieben worden.
Da ich ja die Forschungsplattform FINO 3 im Maßstab 1:160 bauen möchte und auch einen Hubschrauber in das Diorama integrieren möchte könnte das ein Fähiges Modell sein.

Was wäre ein Modultreffen der Spur N im Rhein/Main Gebiet ohne den Bahnhof Schattenbach? Der Zugspeicher schlechthin. Hier werden Züge zusammen gestellt, Wagenkarten sortiert, Loks bereit gestellt, nach Zugführern geschriehen, Wagen aussortiert und so weiter und so fort. Für Außenstehende werden dort einfach ein paar Wagons aufgestellt, eine Lok davor gesetzt und los geht es auf die große Reise durch die Turnhalle. Was die ganzen bunten Zettel da sollen erschleißt sich nicht gleich jedem und selbst regelmäßige Besucher der Treffen haben so Ihre Probleme mit dem lesen und zuordnen der Karten.

Weiterhin habe ich ein sehenswertes Modul gesehen mit einer schönen Stahlbrücke. Ach ja, da waren noch Fahrradfahrer drauf. Wer mich etwas kennt wird verstehen warum mich das doch sehr interessiert mit den Fahrrädern. Die Figuren und Fahrräder sind für Spur N wirklich gut ausgeführt. Da werde ich mal Ausschau halten und mir auch welche besorgen.

Zum Abschluss sei noch das Stahlwerk erwähnt das auch dieses mal wieder in einer Variante aufgebaut wurde die ich so noch nicht kannte. Ein Mamutprojekt das jedes mal einläd zu entdecken was neu dazu gekommen ist fertig gestellt wurde oder auch dem Abrisshammer weichen musste. Auch hier habe ich es genossen einmal die Rangierarbeiten in einem Fahrplan ganz in Ruhe zu betrachten. Trotz der vielen Gleise und Weichen kann man sich doch mal einen Fahrweg zubauen und muss diesen dann entweder geschickt umfahren oder gänzlich aus den Weg räumen um das eigentliche Ziel zu erreichen.

Jetzt wo ich hier über das Treffen schreibe merke ich erst wie gut es mir gefallen hat und was ich für mich eigentlich mitgenommen habe. Im Hinterkopf ist aber noch die Müdigkeit und Erschöpfung die ich in diesen Tagen hatte. Was aber überwiegt ist die freude über vielen Fotos die ich mir immer wieder ansehen kann auch eine Portion toller Erinnerungen und Gesprächen.

0 Kommentare

Dein Kommentar

Want to join the discussion?
Feel free to contribute!

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.