NEU in der Modell Fabrik – Boeing Vertol 107 (1:160 – Spur N) Modellhubschrauber

Wie ich im Beitrag „FREMO – N-RE-Treffen in Hanau Großauheim 25.05. – 28.05.2017“ erwähnte suche ich für die geplante Forschungsplattform Fino3 im Maßstab 1:160 (Spur N) einen Modellhubschrauber und habe dafür den transporthubschrauber Boeing Vertol 107 ins Auge gefasst. Der Modellhubschrauber wurde von DM-Toys angeboten aber ist derzeit nicht im Programm. Dennoch hatte ich Glück und fand auf ebay.de einen im Neuzustand in der Originalverpackung.

Der Modellhubschrauber für Spur N besteht aus dem komletten Rumf, zwei Sätzen Rotorblätter, Bugfahrwerk, (ich vermute) zwei Tanks, einem Satz Decals Abziehbildern und … eigentlich, zwei Hauptfahrwerken. Eigentlich, ja denn es ist nur eins dabei. Ärgerlich aber das Modellbauerherz schlägt gleich wieder höher denn die Fahrwerke sind sehr einfach gehalten und müssen überarbeitet werden. So wie das ganze Modell.

Es stellte sich nun erstmal die Frage ob das Hubschraubermodell wirklich im Maßstab 1:160 für Spur N gehalten wurde. Laut dem Wikipediabeitrag zum Transporthubschrauber Boing Vertol ist das Original 13,92 m lang. Im Maßstab 1:160 Spur N wären das also 8,7cm. Wenn man den Rumpf misst kommt man aber auch ca. 9,4cm. Im Original, ausgehend vom Maßstab 1:160 wäre das ungefär 15 Meter länge. Cirka zwei Meter unterschied. Das ist nicht wenig, in anbetracht der tatsache das es aber eigentlich keinn Hubschraubermodell für Spur N gibt aber vernachlässigbar. Modellpuristen dreht es sich aber den Magen um. Zweites Indiz für den richtigen Maßstab wäre sich den Rotordurchmesser ran zu ziehen. Da das Modell aber noch nicht gebaut wird gibt es dazu noch keine genauen Messungen.

Bei der Bildrecherce bei den Google Bilder zu Boeing Vertol 107 kommt einiges zusammen das man auch im Maßstab 1:160 Spur N umsetzen kann. Bis dahin kannte ich das Modell nur als Millitärhubschrauber und war erfreut das er in einigen Längern auch als Rettungs und Transporthubschrauber eingesetzt wurde und noch wird. Vieleicht lasse ich mich ja dazu hinreißen und setze wirklich ein Original um.

Eigentlich wollte ich Vorbildfremd einen neonorangen Hubschrauber bauen der zwar von seinem Äußeren auf einigen Details auf die Originale eingeht aber eben von der Lackierung her ein Fantasieprodukt gewesen wäre. Lasse ich mich nun darauf ein und baue einen originalen Boing Vertol 107 Rettungshubschrauber nach kommt er Vorbildungerecht an der Forschungsplattform Fino3 später zum Einsatz. Einen der beiden Kompromisse werde ich eingehen und zur Zeit steht der letztere ganz Oben.

Modell: Boeing Vertol 107 Hubschrauber
Maßstab: 1:160
Art: Plastikmodell
Hersteller: DM-Toys
Bestellnummer: 6104
EAN:
Preis/Kosten: 14,95 Euro inkl. MwSt.

NEU in der Modell Fabrik – PIXNOR Pinzetten für den Modellbau

Pinzetten brauch man im Modellbau irgendwie immer mal. Da ist es wohl egal ob es sich um den Kartonmodellbau, Plastikmodellbau von Autos oder Schiffen handelt oder bei der Modelleisenbahn. Kleine Bauteile die man nur richtig mit einer Pinzettel halten und führen kann gibt es genügend.

Ich habe mich für die Modellbaupinzetten von Pixnor entschieden weil ich hier eine Auswahl verschiedener Formen habe und alle von einer Firma kommen. So habe ich in meinem Werkzeugset kein durcheinander an Pinzetten verschiedener Hersteller. Irgendwie mag ich das einfach eine gewisse Ordnung in meiner Werkzeugsammlung zu haben und mich dabei auf wenige aber sehr gute Marken zu kozentrieren.

Ich habe mich für zwei identische Sets von den Pixnor Pinzetten für den Modellbau entschieden. Ich komme bestimmt irgendwann in die Situation in der ich genau zwei mal die gleich abgewinkelte Pinzette zum ansetzen und halten von Modellbauteilen brauche. Zwei Arme, zwei Hände, zwei Pinzetten. Ich würde mich dann sicherlich ärgern wenn ich meine Lieblingspinzette dann nicht ein zweites mal da wäre.

Die Pinzettel sind präzise gefertigt und auch für kleinste Teile im Modellbau geeignet. Sie genügen auch höchsten Ansprüchen. Ein Blick auf die Spitzen bestätigt das und die Beschichtung der Pinzettel lassen sie nicht nur hochwertig aussehen.
Die Beschichtung hat auch einen teschnischen Hintergrund denn sie ist antistatisch sowie antimagnetisch, säure- und korrosionsbestänig. Ich denke wenn die Pinzetten mal mit scharfen Reinigern oder Farblösern in Kontakt gerraten behalten sie Ihr aussehen. Damit hat man an den Pixnor Pinzetten nicht nur für den Modellau lange Freude.

Werkzeug: Pinzetten Set
Hersteller: Pixnor
Bestellnummer: K8095720XMQY55087
EAN:
Preis/Kosten: 11,99 Euro inkl. MwSt.

Forschungdplattform Fino 3 1:250 – Kartonmodell Baubeginn

Ich habe mich entschlossen die Forschungsplattform Fino3 zuerst im Maßstab 1:250 vom Hamburger Modellbogen Verlag zu bauen. Bei diesem Kartonmodell werde ich einiges dazu lernen und kann mir Gedanken machen welche Details, zusammengefasst in Baugruppen, ich dann im Maßstab 1:160 (Modelleisenbahn Spur N) detailiert umsetzen möchte.

Beim Bau der Forschungsplattform Fino3 werde ich mich an den Bauplan halten und noch keine Verbesserungen vornehmen.

Ich habe zuerst die Teile „1“ ausgeschnitten die für den „Monopile“ die Basis bilden werden. Erst wollte ich mit dem Stahllineal loslegen aber merkte gleich das ich es nicht genau halten kann und beim schneiden mit dem Skalpel keinen sicherren Gegendruck erzeugen kann. Resultat wären sehr schiefe Schnitte gewesen. Die Methode einen Spachtel zu benutzen kannte ich schon, selber gemacht habe ich das aber noch nicht. Die Malerspachtel mit dem Holzgriff sind dann für diese Arbeiten auch zu unflexibel wie sich gleich rausstellte. Mit den dünnen Spachteln ging es dann sehr gut!

So hatte ich meine Werkzeuge erst mal gefunden mit denen ich die ersten Teile für das Kartonmodell der Forschungsplattform Fino3 herstellen konnte. Spachtel 120mm, Spachtel 50mm, Skalpel und nicht zu vergessen, die kleine grüne A4 Schneidematte. Die ist in der Praxis wirklich ein Segen. Warum habe ich mir nicht schon vorher mal eine besorgt? Mit einer Schere konnte ich die Kartonteile für den Monopile nicht gut genug ausarbeiten.

Dachte ich das mit den Spachtel und Skalpel das Arbeiten doch kinderleicht und genau werden würde musste ich mich selber eines besseren Belehren. Kleine Aussparungen präzise wie eine Maschine auszuschneiden ist warlich nicht einfach. Hier schneidet man mal zu tief, da fängt man zu spät an und dann passiert was passieren muss, es franzt aus. Das zu korrigieren stellte ich mir ebenfalls einfacher vor. Zudem sieht man wie gerade man die Schnittklinge des Skalpel führen muss damit die Kanten alle wunderbar glatt werden.

Nun könnte man ja bei den Teilen sagen das man hier nicht so genau Arbeiten muss, da diese ja eh noch umklebt werden und später unsichtbar sind. Das ist sicherlich richtig, doch kann ich hier schon üben und die Fertigkeiten antrainieren die ich später mal bei sichtbaren Teilen brauche. Da gibt es dann nur eine Chance und die kann man eben nicht verstecken.

Soweit war ich aber für meine ersten Schritte an der Forschungsplattform Fino3 zufieden und machte mich eifig an die nächsten Teile ran diese präziser aus dem Karton zu trennen. Das gelang auch ganz gut. Als ich dann aber fertig war bemerkte ich einen Fehler! Einen schweren Fehler. Denn ich hätte die neuen Teile „aufdoppeln“ müssen und dazu ist sogar Material im Bausatz quasie vorgesehen. Umnicken, zusammen kleben und dann ausschneiden. Aufgefallen ist mir das bei den Runden und halbrunden Rippen. Die habe ich dann sogleich mit „UHU – Der Alleskleber“ so bearbeitet. Die Langen Monopileteile klebte ich nun auf den Resten des Kartonbogens.

Leider habe ich bis dato noch keine Pinsel besorgt und auch noch keine Klebeübungen gemacht. Aber man will ja werter kommen und am Tagesende ein riesen Resultat präsentieren.
Das habe ich nun auch. Ich präsentiere Pfusch.
Also den Kleber aus der Tube herraus irgendwie auf das Werkstück aufzutragen und dann irgendwie aufzukleben und nicht zu wissen was man mit dem herrausquellenden Kleber machen soll hat schon was. Hier bin ich wirklich froh das mir das jetzt schon passiert in einem Stadium wo ich wirklich sagen kann das man die Teile beim fertigen Modell der Forschungsplattform Fino3 später nicht mehr sehen wird. Solche Klebeunfälle machen die teuersten Kartonmodelle unansehlich.

Die ganze Schmiererei lasse ich nun aber schön durchtrocknen bevor ich mich noch mal an das ausschneiden der restlichen Teile für die Forschungsplattform Fino3 mache. Und in der Zwischenzeit studiere ich noch einmal genauer die Bauanleitung und besorge Pinsel mit denen ich den Kleber besser auftragen kann.